Freitag, 28. November 2014

Paulbericht

Hallo liebe Leute!
Ichhabe mich entschlossen, meinen Bericht in Kapitel zu teilen, dann ist es vielleicht ein wenig übersichtlicher und in Häppchen zu geniessen. Hier die Reise mit den Pauls:


Liebe Butirufreunde!

Fast drei Wochen  sind wir von unserer Butirureise wieder zurück. Es war wieder schön mit vielen Eindrücken, besonders für die Erstreisenden. Auffrischung der Erinnerungen für die, die vor zwei Jahren schon dabei waren.

Aber von Anfang erzählt: Wie einige von Euch sicher wissen hatten wir diesmal neben unserem eigenem Gepäck drei PAUL Wasserfilter zu transportieren. 34 Kg durfte ein Gepäckstück max wiegen. Paul wiegt 27 Kg. Das passte schon mal. Sodann verpackten wir sie in Seesäcke, dass die rauhe Behandlung  im Flieger etwas gemildert wird und kleine Räder bauten wir an, damit der Transport leichter wird. Das Einchecken verlief problemlos, alles ist gut.


Ankunft in Entebbe
Ein wenig Spannung in Entebbe: Alle Pauls sind da und die Koffer auch. Der Zollbeamte schaut ein wenig misstrauisch auf die Pauls was das wohl sei. Ich erklär ihm: Wasserfilter für humanitären Einsatz. Er winkt uns durch. Elisabeth erwartet uns, grosse Freude, leider hat der Schulbus eine Panne, sie hat ein Minitaxi geheuert, auch gut.
Wir haben die Pauls dann auch aufgestellt, am Eingang zum Schulgelände, dort, wo die Askaris (Wachleute) ein Auge drauf haben können. Dort befindet sich auch die Wasserpumpe, die die ganze Schule mit Wasser versorgt. Das Pumpenwasser macht eigentlich einen guten Eindruck, es wurde ja auch bisher als Trinkwasser genutzt.
 
Nachdem wir aber die Pauls in Gang gesetzt haben und das Filterwasser mit  dem Brunnenwasser verglichen, merkten wir doch einen leichten Gelbstich  des Pumpenwassers. Einhellige Meinung zum Geschmack: Das Filterwasser  schmeckt besser.

Elisabeth hat danach die gesamte Schule Klassenweise zum Paul beordert und Wirkungsweise und Vorteile des neuen Wassers erklärt.


So wirds gemacht
Nun wird sich zeigen müssen, ob mit Paul die Infektionsrate zurückgehen wird, die die Einheimischen von Zeit zu Zeit quälte. Unsere Reisegruppe hat jedenfalls eine Woche lang Paulwasser getrunken und es ist uns gut bekommen.
 

 

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