Mittwoch, 25. Januar 2017

Zurück in den Alltag

Liebe Freunde!
Zwei Monate war Elisabeth in Deutschland, Über die Feiertage. Familienbesuche, Gemeinde - u Schulvorträge wurden gehalten. Sitzungen von der Stiftung Kinder in Afrika und Butiru Freundeskreis lagen an....  Wir konnten rund 40 neue Patenschaften vermitteln! Aber bitte weiter werben, es gibt noch so viel mehr Bedarf. Und, ja, Familienbesuche mussten auch noch untergebracht werden. Wir sind dankbar, dass Elisabeth alles gesund überstanden hat.
Inzwischen ist sie mit ihren Mädels wieder zurück in Butiru und hat einen Eindruck vom Alltag dort geschickt.
Bei uns, wir haben die Jahresgeschäftsversammlung hinter uns gebracht. Es war wieder ein schöner Abend mit den Mitgliedern des Butru Freundeskreises. Eliabeth zeigte uns den Verbleib der Spendengelder, wir konnten uns nur freuen über so viele grosse und viel mehr kleine Spenden, die diese Arbeit möglich machen.
An alle, die es noch nicht gemerkt haben, wir haben eine neue Homepage, der Link ist oben rechts, schaut mal rein.
Doch hier kommt Elisabeth, ich sag mal tschüs  Manfred Wardin

Lieber Manfred, liebe Freunde.

Jetzt sind wir seit vier Tagen wieder Zuhause in Butiru und gewöhnen uns langsam an die Trockenzeit-Hitze. Rundum ist das Gras bereits verdörrt, seit Anfang Dezember hat es nicht mehr geregnet. Und mit Beginn der grossen Regenzeit ist erst im März zu rechnen, da liegen also noch etliche heisse Wochen vor uns.

Wir haben jetzt aus Mangel an Futter beschlossen, unsere beiden ältesten Kühe, Sophie und Martha, zu verkaufen. Im letzten Jahr hatten wir wegen unvorhersehbarer Verschiebungen der Regen- und Trockenzeiten zwei schlechte Ernten und konnten u.a. nicht genug Maisstroh für diese Trockenzeit einlagern. Und da auch die üblichen Regenfälle zu Weihnachten dieses Mal ganz ausgeblieben waren, ist wirklich kein grünes Gras mehr zu sehen, nur noch braune Grasnarbe.
Um trotz Klimawechsel mit immer unvorhersehbareren Regen/Trockenzeiten doch noch seine Menschen (und einige der dürren Nachbarländer Somalia, Kenya, Südsudan, Ethiopien) weiter ausreichend ernähren zu können, wird Uganda in Zukunft Regenreservoirs/ Staudämme brauchen, um die Regenzeitfluten besser nutzen zu können.

Nächste Woche beginnt in Uganda das neue Schuljahr und es gibt viel vorzubereiten. Jede Schule hat ein eigenes School Management Committee, auf dem Foto ist das unserer Sekundarschule zu sehen. Da hatten wir heute Besprechungen zum Budget, zu ausgelaufenen Arbeitsverträgen, zu disziplinären Challenges u.v.m.
Morgen und Freitag stehen zwei Tage Fortbildung für unsere Mitarbeiter an, wo Renten, Steuerabgaben, Arbeitsverträge genauer erläutert werden und wir zwischendrin auch viel miteinander singen, beten, erzählen und uns gegenseitig besser kennenlernen. Jeder Bereich von Schulfarm, über Waisenbüro und Bauteam ...bis hin zu den einzelnen Schulen bekommt Gelegenheit sich und seine Mitarbeiter vorzustellen und über ihre Erfolge und ihre Challenges zu berichten.

Zwischendrin gilt es neue Bauarbeiten anzuschieben (unser neues Hope Haus und Jungenschlafsäle in Butiru sowie einen Grundschulbau in dem sehr abgelegenen Tal Bunabitu) und auch den bereits beim Dach angelangten Bau unseres Grundschullehrercolleges fertig zu stellen.

Dann sorgen die sehr guten staatlichen Abschlussergebnisse unserer Grundschule, die letzte Woche bekannt gegeben wurden, grad wieder für einen gewaltigen Ansturm an neuen Schülern in der Grundschule. Und der geht einher mit Bedarf an neuen Schultischen und sonstiger Ausstattung.
Aber wir sind total dankbar, dass die Schulen sich zu solch einem Segen für die sonst wirklich sehr unterversorgte Mt Elgon Region entwickelt haben.

Von Herzen viele Grüsse
von Elisabeth und Team

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