Freitag, 5. Januar 2018

Was lief in 2017?

Hier nochmal eine Zsammenfassung über was in Butiru gelaufen ist:



   Ein ereignisreiches Jahr 2017

Liebe Freunde und Unterstützer,

wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr. Nehmen Sie viel Toleranz, Offenheit und Akzeptanz mit ins Jahr 2018. Vor allem wünschen wir Ihnen Gesundheit, aber auch denjenigen viel Kraft, Mut und Zuversicht, die es zurzeit am meisten brauchen.
Auch wir hier vom Freundeskreis und alle Mitarbeiter in Butiru, unserem Projekt im Osten Ugandas, sehen zuversichtlich auf das kommende Jahr. Dank Ihrer Unterstützung hat sich vieles dort 2017 positiv entwickelt. Neben der regelmäßigen monatlichen Unterstützung von Ihren Patenkindern und Ihren einmaligen Zuwendungen für die verschiedenen Projekte gab es auch immer wieder kleine Aktionen, in denen wir z.B. die Handarbeiten unserer Witwen vorstellen konnten. Vielen Dank für die tolle Unterstützung!
Doch was gibt es noch Neues in Butiru?

Patenschaften
Derzeit gibt es  575 unterstützte Waisenkinder in Butiru und Umgebung, die Paten in Deutschland haben. Von den monatlichen 30€ pro Patenkind werden das Schulgeld, Unterkunft und Verpflegung, Schulmaterial, Schuluniform, die medizinische Versorgung und ein Taschengeld bezahlt. Ca 100 Kinder warten zurzeit noch auf eine Patenschaft.
Auch ist es in diesem Jahr möglich geworden durch die Unterstützung mehrerer Schulen die zweijährige Grundschullehrerausbildung dreier zukünftiger ugandischer Lehrerkollegen zu finanzieren. Eine tolle Geste!

Neuer Bus
Der alte Schulbus war 16 Jahre alt und 460000km gefahren, aber nicht auf deutschen Autobahnen, sondern auf ugandischen Pisten. Im Frühjahr 2017 konnte endlich ein neuer gebrauchter Bus angeschafft werden. Dank eines kleinen Überschusses konnte der alte Bus mit einem neuen Motor ausgestattet werden. Diese Busse transportieren nicht nur Schulkinder, sondern dienen auch für Einkaufsfahrten, Fahrten zur medizinischen Versorgung, … Besonders der Kontakt zu den zahlreichen Außenschulen in den Bergen kann so aufrecht erhalten bleiben.

Hope House
Das alte Hope House (= Haus für kleinere Waisenkinder) wurde für die Unterkunft von Grundschullehrerschülern benötigt. Die Waisenkinder wohnten übergangsweise in den Schlafsälen der Schule, mit nur mangelhafter familiärer Bindung, was aber so wichtig ist für die Kleinen. Dank zahlreicher Spenden konnte im März 2017 das neue Hope House auf dem Schulgelände fertig gestellt werden. Hier wohnen nun 14 Waisenkinder in familiärer Atmosphäre nach dem Vorbild der SOS-Kinderdörfer.

Neue Häuser
Ende März gab es in Butiru heftige Regenfälle, die große Schäden an einigen der Lehmhäuser anrichteten. Besonders betroffen war z.B. das Haus des langjährigen Wachmanns Michael Kitutu, der neben seinen eigenen 7 Kindern noch 3 Waisenkinder versorgt. Für ihn konnte durch Spenden ein höher gelegenes Stück Land gekauft werden. Hierauf wurde ein neues Haus für die Familie mit einem festen Dach gebaut. Auch Mama Julia und Mama Blackzeta sowie etlichen anderen betroffenen Familien knnten so mit Reparaturarbeiten, neuen Dächern oder Soforthilfe geholfen werden.

Solarstrom für das Hospital
Dank der Initiative des Freundeskreismitgliedes Dr. K Hirschhäuser konnte das Butiru Hospital mit einer Solaranlage versorgt werden und erhält damit eine sichere und zuverlässige Stromversorgung. Damit gehören demnächst Operationen im Licht von Taschenlampen der Vergangenheit an.

Weihnachten 2017
Über Sonderspenden konnten die Weihnachtsgeschenke finanziert werden. 81 Witwen und Großmütter bekamen einen neuen Gomazi, das traditionelle Wickelkleid, überreicht. Dazu bekam jede noch 5 Kilo Reis und Fleisch.
Jedes der 575 Waisenkinder wurde mit einem neuen Outfit ausgestattet.

Häuserbau
Besonders die verwitweten Frauen haben es oft schwer nach dem Tod des Ehemannes wieder Fuß zu fassen. So konnten mehreren Witwen dank Einmalspenden, die dem „Witwenhausbau“ galten, auf diese Weise geholfen werden. Wie z.B. bei der Witwe Benedinah, die für sich und ihre 3 Enkelkinder ein neues Haus sowie ein Bett mit Matratze bekam. Solch ein Witwenhaus kostet ca. 350 Euro.


Wie geht es 2018 weiter?
Butiru ist schon ganz gut mit Bildungsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung ausgestattet. Deshalb richtet sich das Augenmerk nun auf eine Bergregion, die leider zu Recht „das verlassene Tal“ heißt. Hier ist von Bildung und medizinischer Grundversorgung noch kaum etwas zu merken. Zurzeit wird hier eine kleine Krankenstation gebaut. Auch der Bau einer kleinen Berufsschule für Tischler und Näherinnen ist geplant.
In Butiru soll der Bau eines neuen Jungenschlafsaals weitergehen, geplant ist auch eine Schule zur Ausbildung von Krankenschwestern und Hebammen.
Besonders am Herzen liegen uns die Waisenkinder. Zurzeit suchen noch 100 Waisenkinder einen Paten, um regelmäßig in die Schule gehen zu können. Wenn auch Sie eine Patenschaft übernehmen möchten oder jemanden kennen, dann melden Sie sich gern bei uns! Nähere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.freundeskreis-butiru.net. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und bedanken uns von ganzem Herzen.
 

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