Ein Rollstuhl war verbraucht nun ist er durch Freunde durch einen neuen ersetzt worden und Evalyn ist nicht mehr ganz so sehr auf Hilfe angewiesen. Wir freuen uns mit ihr.
In diesen Blog kann man sich informieren, wie aus einem Dorf im Busch von Ugandas Hinterland ein Krankenhaus und diverse Schulen entstanden.
Montag, 2. Februar 2015
Der neue Fahrstuhl
Liebe Freunde!
Lange war Sendepause an dieser Stelle, das tut mir leid, aber es war halt nicht so möglich. Aber heute ein ganz kleines Glanzlicht.
Ein Rollstuhl war verbraucht nun ist er durch Freunde durch einen neuen ersetzt worden und Evalyn ist nicht mehr ganz so sehr auf Hilfe angewiesen. Wir freuen uns mit ihr.
Ein Rollstuhl war verbraucht nun ist er durch Freunde durch einen neuen ersetzt worden und Evalyn ist nicht mehr ganz so sehr auf Hilfe angewiesen. Wir freuen uns mit ihr.
Freitag, 5. Dezember 2014
Sylvias Reisetagebuch
Liebe Leute!
Nach den aufregenden Nachrichten (ganz lieben Dank für alle Anteilnahme) will ich endlich Sylvias Reisetagebuch posten:
Um 22 Uhr saßen wir alle im Flugzeug, unser Gepäck war ohne Probleme mit gekommen,
auch wenn der eine oder andere ein paar Kilo mehr hatte als erlaubt. Auch die Wasserfilter „Paul“ sind ohne
Schwierigkeiten mit genommen worden (
siehe Bericht von Manfred ).
Nachdem wir gut gefrühstückt hatten sind wir nach Bushiyi
aufgebrochen.
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Dort hat mein Patenkind schon sehnsüchtig auf mich gewartet. Evalyn hat mir dann ihre Schule gezeigt, ich wurde dem Klassenlehrer und dem Schulleiter vorgestellt und dann gab es in der Schulhalle den ein oder anderen Vortrag von den Schülern und Evalyn war ganz stolz weil sie dabei war. Anschließend waren wir beim Schulleiter zum Essen eingeladen. Am Nachmittag war dann Chorprobe und es gab ein riesen Willkommen weil wir mit singen wollten.

Sonntag,
den 2. November 2014
Mittwoch,
den 5.November 2014
Samstag,
den 8. November 2014
Ich freu mich schon auf beides!!!!
Nach den aufregenden Nachrichten (ganz lieben Dank für alle Anteilnahme) will ich endlich Sylvias Reisetagebuch posten:
Reisebericht
Butiru 2014
Samstag,
den 25. Oktober 2014
Es ging endlich los. Alle Vorbereitungen waren abgeschlossen.
Der Koffer war gepackt und ich hatte mich von meiner Familie und Freuden
verabschiedet. Hatte gehofft alle Ängste wegen Ebola ausgeräumt zu haben. Habe die Aussage von meinen Freunden „wir
wollen dich dann danach 21 Tage nicht sehen“ als Scherz abgetan; wie sich später herausstellte hatten sie das
aber ernst gemeint.
Nach einem Zwischenstopp in Dubai sind wir gegen 13 Uhr in
Entebbe gelandet. Dann kamen die
Einreise Formalitäten dran, neben dem üblichen Einreisebogen wo Auskunft gegeben werden muss warum, wie
lange und wo man in Uganda unterwegs
ist gab es auch noch einen
Gesundheitsbogen ( Ebola ließ grüßen ).
Wir sind mit Händedesinfektionsmittel und Temperaturkontrolle begrüßt worden,
aber wir sind ohne Probleme durch gekommen. Dann noch durch die Visa Kontrolle
und dann kam unser Gepäck und alles war da.
Elisabeth hat schon auf uns
gewartet und uns erst mal mitgeteilt daß unser Bus eine kleine Panne hat und
ca. 1 Stunde vor Entebbe in einer Werkstatt steht. Also wurde unser Gepäck auf
zwei Mattatus ( Kleinbusse die als Taxi
fungieren ) verteilt und es ging los ins Abenteuer Butiru. Zuerst ging es in die Werkstatt dort dann die
erfreuliche Nachricht wir können umladen der Bus ist ganz.
Nach etlichen Stunden Fahrt
( gefühlte 10) kamen wir in Butiru an. Wir wurden schon erwartet
und herzlich begrüßt. Nach einem ausführlichem Hallo und wie geht’s gab es noch
ein kleines Abendessen, dann ging das Licht aus und wir lagen erschöpft aber
glücklich im Bett.
Montag, den
27. Oktober 2014
Montag ist in Butiru immer Mbale Tag. Das heißt der Schulbus
fährt morgens in die nächst größerer Stadt und dort wird dann alles eingekauft
was es in Butiru nicht gibt. Diesmal wurden auch die ersten
| Im neuen Markt |
Weihnachtsgeschenke
für die Waisen eingekauft. Wir natürlich alle mit denn das muss man erlebt
haben. In den Markthallen gibt es alles was man zum Überleben braucht und wir
Musungus (so werden die Weißen in Afrika
genannt) mitten drin und wollten Stoff (Textilien) kaufen. Am frühen Nachmittag ging es
zurück.
Dienstag,
den 28.Oktober 2014
Heute sind ein paar von uns nach Tororo gefahren, weil Inge
eine neue Brille brauchte. Die anderen hatten einen schönen Tag in Butiru. Wir
haben uns das Gelände der Schule angeschaut. Haben unsere Geschenke im
Daycare ( Babykrippe ) und im Hope house ( Waisenhaus ) abgegeben.
Das hat richtig Spaß gemacht und natürlich wurde mit den Kindern gespielt.
Mittwoch,
den 29. Oktober 2014
Wir sind nach einem ausgiebigen Frühstück mit Mrs. Mabele und
Elisabeth nach Mutasa auf gebrochen.
Dort gibt es eine kleine Schule die über Elisabeth ein Bauantrag an die Stiftung „ Kinder in Afrika“ gestellt
hat. Diese Stiftung ist in Hamburg ansässig und baut Schulen in Afrika. Auf dem
Weg dort hin haben wir einen Abstecher an
die Kenianische Grenze gemacht. Nachdem Elisabeth mit den Grenzbeamten
gesprochen hatten durften wir sogar ohne Pässe nach Kenia gehen. Dort haben wir
dann noch den König vom Stamm aus dem Elisabeths Mann kommt getroffen und wir
durften sogar ein Foto mit ihm machen. Nach einem leckeren Mittagessen in
Magale waren wir am Nachmittag wieder in Butiru. Ein paar von uns sind dann wieder ins Hope
house gegangen und haben dort mit den
Kindern gespielt.
Donnerstag,
den 30. Oktober 2014
Heute ging es wieder für die, die Lust hatten nach Mbale zum
Einkaufen. Wir brauchten noch den ein oder anderen Stoff für Paul (den Schneider)
der uns was zum Anziehen nähen sollte. Außerdem wurde von den Spendengeldern, die von uns mitgebracht wurden, noch weitere Weihnachtsgeschenke gekauft. Zum Mittagessen haben wir dann in einem Restaurant gegessen wo es zur Freude der Smartphone Besitzer kostenloses Wlan gab.
der uns was zum Anziehen nähen sollte. Außerdem wurde von den Spendengeldern, die von uns mitgebracht wurden, noch weitere Weihnachtsgeschenke gekauft. Zum Mittagessen haben wir dann in einem Restaurant gegessen wo es zur Freude der Smartphone Besitzer kostenloses Wlan gab.
Freitag,
den 31. Oktober 2014
Dort hat mein Patenkind schon sehnsüchtig auf mich gewartet. Evalyn hat mir dann ihre Schule gezeigt, ich wurde dem Klassenlehrer und dem Schulleiter vorgestellt und dann gab es in der Schulhalle den ein oder anderen Vortrag von den Schülern und Evalyn war ganz stolz weil sie dabei war. Anschließend waren wir beim Schulleiter zum Essen eingeladen. Am Nachmittag war dann Chorprobe und es gab ein riesen Willkommen weil wir mit singen wollten.
Samstag,
den 1. November 2014
Wir konnten heute
ausschlafen da unser Programm erst nach
dem Mittagessen los ging.
Wir sind mit Victor nach Munamba und Magale gefahren. Dort würden neue
Witwengruppen eingeteilt die mit Hilfe der Mini Kredite ein eigenes Geschäft
aufbauen wollen. Die Gruppen
bestehen immer aus 5-6 Witwen die untereinander dafür sorgen dass
die wöchentlichen Raten zurück gezahlt werden. Am Nachmittag ging es wieder zur Chorprobe und
am Abend haben wir dann überlegt welchen Beitrag wir am Sonntag in der Kirche
vorführen. Wir haben uns für den Kanon „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem
Niedergang entschieden, haben es eingeübt und dann Schilder gebastelt wo die
Wörter drauf standen.
Heute war Kirchtag in
Butiru, was das heißt: Es fängt morgens um 10 Uhr an und hört so gegen 15:00
Uhr auf. Es wird gebetet, gesungen und gepredigt und auch wir haben uns
beteiligt Manfred hat erklärt was wir
vor haben und dann haben wir den einheimischen das deutsche Lied „vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem
Niedergang beigebracht. Nachdem wir es ein paarmal gesungen hatten klappte
dann auch der Versuch es im Kanon zu singen. Dann kam unser Auftritt mit dem
Chor und es hat viel Spaß gemacht. Anschließend gab es Mittagessen und wir
hatten den Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend haben wir festgestellt wie schnell doch die erste Woche vergangen war.
Montag, den
3. November 2014
Es ging heute wieder nach Mbale. Es musste wieder eingekauft
werden die Vorräte waren aufgebrauch. Vorher sind wir aber noch beim König
vorbei gefahren und haben das Bild das wir ja mit ihm gemacht hatten in seinem
Büro abgegeben. Wir haben dann noch einen Rollstuhl für ein an Kinderlähmung erkranktes
Kind in Bushiyi bestellt. Da ein paar
von uns, ich gehörte dazu, keine Lust zum Einkaufen hatten sind wir einem geheim Tipp
von Elisabeth gefolgt und waren schwimmen. Das war voll das Touristen Gefühl.
Dienstag,
den 4.November 2014
Heute war ein ganz besonderer Tag: Ruthi, die jüngste Tochter
von Elisabeth, hatte Geburtstag. Wir haben ihr ein Ständchen gesungen dann die
Torte angeschnitten und dann durfte Ruthi ihre Geschenke auspacken und sie hat sich gefreut. Danach
sind wir dann in die Schule von Jessca

gefahren. Jessca ist eine junge Dame die bei Elisabeth aufgewachsen ist und nach ihrer Ausbildung in ihr Heimatdorf zurück gegangen ist und dort eine Schule aufgebaut hat. Vor 2 Jahren war der Schulbau noch ein Rohbau und der Unterricht fand in ihrem Wohnhaus statt. Heute war der Bau zwar fertig aber mittlerweile schon zu klein, die Klassenräume waren schon geteilt worden und es gab ein Nebengebäude mit Strohmatten als Wände, wo auch schon 2 Klassen untergebracht worden sind.
gefahren. Jessca ist eine junge Dame die bei Elisabeth aufgewachsen ist und nach ihrer Ausbildung in ihr Heimatdorf zurück gegangen ist und dort eine Schule aufgebaut hat. Vor 2 Jahren war der Schulbau noch ein Rohbau und der Unterricht fand in ihrem Wohnhaus statt. Heute war der Bau zwar fertig aber mittlerweile schon zu klein, die Klassenräume waren schon geteilt worden und es gab ein Nebengebäude mit Strohmatten als Wände, wo auch schon 2 Klassen untergebracht worden sind.
Annika hatte heute ihren Ehrentag, sie hatte Geburtstag. Also
Ständchen singen, Torte anschneiden und Geschenke auspacken. Danach ging es
nach Sibuse dort sollten wir im Auftrag
von der Stiftung Kinder in Afrika eine von drei Schulen einweihen und eröffnen.
Es wurde von den Schülern viel gesungen und getanzt die Erwachsenen hielten
eine Rede nach der anderen um 15:00 Uhr wurde dann das Band vor dem Büro vom
Schuldirektor durchschnitten. Wir haben uns dann ins Gästebuch eingetragen und
anschließend gab es endlich das Mittagessen. Als Geschenk bekamen wir ein
dutzend Eier und ein Kuhkälbchen geschenkt.
Donnerstag,
den 6. November 2014
Nach dem Frühstück ging es zur Schuleinweihung Nummer 2 nach Wanga. Auch dort wurde wieder viel
gesungen, getanzt und geredet. Manfred hat wieder das Band vor der Bürotür des Schuldirektors
durch geschnitten. Danach haben wir uns wieder in das unvermeidliche Gästebuch eingetragen und
zu Mittag gegessen. Diesmal haben wir einen Truthahn mit nach Butiru gebracht
und zum Entsetzen einiger Mitreisenden war schnell klar, das ist unser Abschiedsessen. Auf dem Heimweg
sind wir dann noch in eine Gruppe junger Menschen geraten die ihre Beschneidung
gefeiert haben und ziemlich betrunken von Dorf zu Dorf zogen. Ich fand das
sehr unheimlich.
Freitag,
den 7.November 2014
Heute Morgen waren Lena und ich nochmal im Hope house und
haben sämtliche Spiele neu sortiert und aufgeräumt. Anschließend ging es zur
Schuleinweihung Nummer 3 nach Magodesi und wie bei den anderen Schuleinweihung
wurde gesungen, getanzt, geredet und das diesmal ziemlich lang und ausgiebig.
Das Band zum Büro durchgeschnitten, ins Gästebuch eingetragen und gegessen. Als
Gastgeschenk gab es diesmal eine Ziege. Am Abend haben wir dann unseren
Abschied gefeiert.
Um 4:00 Uhr haben wir unsere Koffer verladen und nach einer
kurzen Verabschiedung bei allen die so früh aufgestanden waren ging es um 5:00
Uhr auf den Weg nach Entebbe zum Flughafen. Wir waren alle müde und traurig dass
die 2 Wochen schon wieder um waren, aber das Abenteuer begann ja erst. Die ersten
Stunden ging alles gut unser Bus lief und brachte uns zügig vorwärts aber unser
Bus mag anscheinend die langen Fahrten nach Entebbe nicht mehr, wer kann es ihm
verdenken er ist 14 Jahre alt und hat mehr als
400 tausend Kilometer auf dem Tacho, wir hatten die erste Panne unser
Motor war überhitzt weil anscheinend der Keilriemen locker war. Dank einem Mechaniker aus dem Dorf, wo wir liegen geblieben sind
und unserem Fahrer Titus ging es nach ca. 1 Stunde weiter. Nachdem wir dann in
Jinja eine kurze Pause gemacht hatten um etwas
Verpflegung zu kaufen, ging unser Bus ein 2. Mal kaputt diesmal hatten
wir einen platten Hinterreifen, aber mithilfe von netten Menschen die
angehalten hatten, war der Reifen schnell gewechselt und es konnte weiter
gehen. Das Abenteuer ging weiter. Wir
kamen in einen dicken Stau in der Hauptstadt Kampala und unser Flug war um eine
halbe Stunde vorverlegt, was wir nicht wussten. Es kam was kommen musste. Wir sind in Entebbe am Flughafen angekommen und
der Flug war weg. Also ging es mit unseren Koffern ins Büro von Emirates und
wir mussten umbuchen, was uns 306 Euro Mehrkosten einbrachte. Dank nochmal an
Manfred der die Mehrkosten erst einmal übernommen hatte. Jetzt war guter Rat
teuer unser Flug ging erst am Sonntag um 15:30 Uhr. Einige von uns sind in ein
nahes Hotel gefahren und der Rest blieb am Flughafen.
Sonntag,
den 9. November 2014
Nach einer unruhigen und ungemütlichen Nacht am Flughafen von
Entebbe sind wir um 15:30 nachhause geflogen. Wirr hatten wieder einen Zwischenstopp
in Dubai der diesmal 5 Stunden dauerte. Am Montagmorgen waren wir glücklich,
aber hundemüde wieder in Frankfurt.
Nachdem wir unser Gepäck wieder hatten haben wir uns verabschiedet und sind
weiter nachhause gefahren, aber nicht ohne uns zu Versprechen das es ein Nachtreffen geben wird und daß wir in 2 Jahren wieder nach Butiru fliegen werden.
Ich freu mich schon auf beides!!!!
Sylvia
Ein kleiner Nachtrag sei mir noch gestattet. Der Bus hatte
auf der Fahrt zurück nach Butiru wieder eine Panne, diesmal mussten Titus und John
in Jinja übernachten, dann nach Butiru fahren Geld holen und den Bus
reparieren. Ich danke den beiden für ihren Einsatz und Gott schütze sie und
alle Menschen in Butiru und deren Freunde und Helfer. Ohne Gottes Hilfe wäre dieses
Projekt nicht möglich.
PS Die Tage kommen noch mehr Bilder Manfred
PS Die Tage kommen noch mehr Bilder Manfred
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Noch kein Abschied
Liebe Freunde!
Einige von Euch wissen, dass es mir seit einiger Zeit gesundheitlich nicht so besonders ging. Das hat mir auch die Freude an unserer Ugandareise etwas getrübt.
Nun will ich Euch wissen lassen was los ist anhand eines Mailwechsels mit Elisabeth:
Einige von Euch wissen, dass es mir seit einiger Zeit gesundheitlich nicht so besonders ging. Das hat mir auch die Freude an unserer Ugandareise etwas getrübt.
Nun will ich Euch wissen lassen was los ist anhand eines Mailwechsels mit Elisabeth:
Lieber Manfred.
Wir grüßen Dich alle sehr herzlich aus Butiru. Gott stärke Dich und Christel. Eine message kam heute morgen von unseren Betern für Dich: Laß Dich nicht von Hoffnungslosigkeit überwältigen. Gib nicht auf, es ist noch nicht Deine Zeit zum Sterben.
Wir beten auch für Deinen Arzt, daß er Dir Hoffnung machen wird und eine richtige Therapie vorschlägt. Die Du dann auch annehmen sollst!! GIB DICH NICHT AUF!!!
Soweit nur eben auf die Schnelle.
Mit vielen herzlichen Grüßen und Segenswünschen aus Butiru. Sei gewiß, daß wir täglich beten.
Elisabeth.
Liebe Elisabeth!
Danke für Deine liebe Mail. Danke an alle Beter, die an mch denken.
Es ist keine Hoffnungslosigkeit bei mir, wir alle haben einen Lebensweg und jeder Weg hat ein Ziel. Ich bin dankbar, dass ich das Ziel vor mir sehen darf und bin gespannt, was danach kommt. Ihr dürft trotzdem weiter beten und wenn das Ziel dadurch etwas weiter vorgerückt wird, soll es mir auch recht sein. Dankbar bin ich für das Previleg, mich vorbereiten zu dürfen und vielleicht noch ein bischen Ordnung in meinen Papierkram zu bringen.Alles aber ganz entspannt..
Sieh mal, wie ich es so sehe: Mir ist in meinem ganzen Leben alles in den Schoß gelegt worden. Überall wo ich hin kam oder was ich anfing, es war vorbereitet, ich brauchte immer nur anpacken und tun. Alles verlief bilderbuchmässig, selbst dunkle Tage ergaben im Nachhinein einen Sinn, alles Gründe Danke zu sagen.
Nun stell Dir vor, ich hätte vor drei Jahren von dieser Krankheit erfahren. (Der ct-Doktor meinte anhand der Bilder dass der Krebs dann startete) Was hätte ich für Elend mit chemo, op, Krankenhaus usw durchmachen müssen. Hätte das geholfen? Niemand weiß es. So habe ich drei Jahre Rentendasein genossen, ohne Beschwerden.....thank you Lord!!
Wenn ich auf das ct-Bild sehe ist fast keine Stelle in meinen Knochen nicht befallen. Einige Wirbel sind gebrochen aber ich kann immer noch gehen, ein bischen mühsam zwar, aber doch.
Das sehe ich total als Wunder an, ich hab noch Zeit.
Ich glaube gewiss, dass Gott auch mein kaputtes Gerippe heilen könnte, aber was wäre der Sinn? Wenn Ihr ihn überzeugen könnt, nehme ich es gern an, er kann es. Wenn der Preis dafür aber endlose Chemos sind, werde ich den Weg nicht gehen.
Nein, ich geb nicht auf, ich geb mich hin. Was er mit mir vor hat ist gut. War es bis jetzt traumhaft, kann ich für den Rest doch auch nur Gutes erwarten, oder?
Was den Freundeskreis betrifft bin ich gewiss, dass es auch ohne mich gut weiter geht. Bestimmt wird jemand Veantwortung übernehmen und es viel besser machen, als ich es jemals konnte. So viel liebe Leute haben es mir leicht gemacht und ich sehe keinen Grund, dass sie aufhören für Butiru zu leben, arbeiten und werben.
Ich hoffe, Du/Ihr habt gemerkt, dass es mir gut geht. Wer mich kennt weiss, dass ich auch öfter mal weinen muss, aber das ist nur der Abschied, der bevorsteht. Ist es nicht toll, dass uns ein Wiedersehen verheissen ist? Dann ist Schluss mit Tränen, die letzte wir ER uns abwischen.
Ja, bitte betet weiter für mich. Doch weniger für Gesundheit als viel mehr, dass ich nicht zu guter letzt meine Zuversicht und Glauben verlieren möchte.
Seid gesegnet, Liebe Grüsse an alle Manfred
Freitag, 28. November 2014
Paulbericht
Hallo liebe Leute!
Ichhabe mich entschlossen, meinen Bericht in Kapitel zu teilen, dann ist es vielleicht ein wenig übersichtlicher und in Häppchen zu geniessen. Hier die Reise mit den Pauls:
Ein wenig Spannung in Entebbe: Alle Pauls sind da und die
Koffer auch. Der Zollbeamte schaut ein wenig misstrauisch auf die Pauls was das
wohl sei. Ich erklär ihm: Wasserfilter für humanitären Einsatz. Er winkt uns
durch. Elisabeth erwartet uns, grosse Freude, leider hat der Schulbus eine
Panne, sie hat ein Minitaxi geheuert, auch gut.
Nun wird sich zeigen müssen, ob mit Paul die Infektionsrate
zurückgehen wird, die die Einheimischen von Zeit zu Zeit quälte. Unsere
Reisegruppe hat jedenfalls eine Woche lang Paulwasser getrunken und es ist uns
gut bekommen.
Ichhabe mich entschlossen, meinen Bericht in Kapitel zu teilen, dann ist es vielleicht ein wenig übersichtlicher und in Häppchen zu geniessen. Hier die Reise mit den Pauls:
Liebe Butirufreunde!
Fast drei Wochen sind
wir von unserer Butirureise wieder zurück. Es war wieder schön mit vielen
Eindrücken, besonders für die Erstreisenden. Auffrischung der Erinnerungen für
die, die vor zwei Jahren schon dabei waren.
Aber von Anfang erzählt: Wie einige von Euch sicher wissen
hatten wir diesmal neben unserem eigenem Gepäck drei PAUL Wasserfilter zu
transportieren. 34 Kg durfte ein Gepäckstück max wiegen. Paul wiegt 27 Kg. Das
passte schon mal. Sodann verpackten wir sie in Seesäcke, dass die rauhe
Behandlung im Flieger etwas gemildert
wird und kleine Räder bauten wir an, damit der Transport leichter wird. Das
Einchecken verlief problemlos, alles ist gut.
| Ankunft in Entebbe |
Wir haben die Pauls dann auch aufgestellt, am Eingang zum
Schulgelände, dort, wo die Askaris (Wachleute) ein Auge drauf haben können. Dort befindet
sich auch die Wasserpumpe, die die ganze Schule mit Wasser versorgt. Das
Pumpenwasser macht eigentlich einen guten Eindruck, es wurde ja auch bisher als
Trinkwasser genutzt. 
Nachdem wir aber die Pauls in Gang gesetzt haben und das
Filterwasser mit dem Brunnenwasser
verglichen, merkten wir doch einen leichten Gelbstich des Pumpenwassers. Einhellige Meinung zum
Geschmack: Das Filterwasser schmeckt
besser.
Elisabeth hat danach die gesamte Schule Klassenweise zum
Paul beordert und Wirkungsweise und Vorteile des neuen Wassers erklärt.
| So wirds gemacht |
Dienstag, 25. November 2014
Ein kleiner Briefwechsel
Liebe Butiruleute!
Die Zeit geht ins Land und auch in Butiru steht die Zeit nicht still. Gern berichten wir von Fortschritten, Wachstum und lieben Leuten. Zwischendrin gibt es aber auch Nöte, entstanden aus menschlicher Unzulänglichkeit. Und tröstlich ist, wenn dann jemand bereit ist, die Not zu lindern und weiter zu helfen.
Ich poste hier mal einen kleinen "Mail"wechsel, der Euch einen mini Einblick ins Innerste von Butiru geben wird. Namen habe ich ausgeixt von wegen privat. :-)
Mail von Elisabeth:
Mail von Manfred:
Die Zeit geht ins Land und auch in Butiru steht die Zeit nicht still. Gern berichten wir von Fortschritten, Wachstum und lieben Leuten. Zwischendrin gibt es aber auch Nöte, entstanden aus menschlicher Unzulänglichkeit. Und tröstlich ist, wenn dann jemand bereit ist, die Not zu lindern und weiter zu helfen.
Ich poste hier mal einen kleinen "Mail"wechsel, der Euch einen mini Einblick ins Innerste von Butiru geben wird. Namen habe ich ausgeixt von wegen privat. :-)
Mail von Elisabeth:
Liebe X.
Es stehen die großen
Ferien ins Haus. Abel ist schon fertig mit seinem PLE (Primary Leaving Exam)
und suffered echt Zuhause alleine. Moses hat sich in Kampala wieder verheiratet
und die Mutter lebt weiterhin in Juba. Beide sind nicht bereit, zurückzukommen
und sich um die Kinder zu kümmern. Wir haben nun Rebeccah, Abels ältere
Schwester aus Mbale geholt (die mit ihrem Baby und einem Mann, der sie
verlassen hat, auch ziemlich hilflos ist) und sie ist bereit, sich um ihre vier
jüngeren Brüder zu kümmern. Ferien dauern ja zwei Monate.
Das Beste wäre, wenn
Rebeccah ein kleines Business betreiben könnte, wie Verkauf von Second Hand
Clothes. Moses hat jetzt auch wohl alles Familienland verkauft, so daß nicht
einmal Bananen mehr da sind.
Wir sind im Moment ziemlich
eng mit unseren Finanzen mit unseren 22 neuen Universitätsstudenten. Da bin ich
noch im Minus. Dann steht auch Weihnachten vor der Tür und es wäre schön,
wenigstens jedem Grundschulkind ein neues Kleid kaufen zu können. Deshalb
unsere Bitte heute: Wäre es Dir möglich, Abel und seinen Geschwistern durch die
Ferien zu helfen?
Vielen liebe Grüße von
Elisabeth
Liebe Elisabeth,
ich danke dir für deine
Nachricht. Das klingt nicht gut und nach sehr schweren Zeiten für die kleinen
Samanyas! Ich werde diese Situation natürlich unterstützen!
Meinst du 250Euro
reichen erst einmal? Diese Summe könnte ich sofort bereitstellen. Ich befürchte
für ein Business für Rebecca wird es nicht ganz reichen, aber die Jungs und sie
könnten für die 700.000 Ush erst einmal über die Runden kommen oder was sagst du?
Ich werde es dann gleich
morgen Manfred auf das Spendenkonto überweisen!
Es klingt, als sei die
momentane Spendenbereitschaft eher knapp. MIch hat noch einen andere Schule
angesprochen, ob ich das Porjekt mal vorstelle, möchten ihren Spendenlauf
darauf ausrichten. Die haben mehrere Projekte in Betracht, hoffen, wir sie
entscheiden sich für Butiru!!! Werd alles geben!! Wäre aber leider erst im
Frühjahr, wenn überhaupt..
Liebe Grüße von X
Liebe Elisabeth!
Was ist los bei Euch? Was sind das für Hilferufe, die
über X kommen?
Die Extraspenden lassen auf sich warten, wir müssen
aufpassen. Aber wie Du immer sagst: dont worry. Kannst Du das Geld noch
vorstrecken, oder brauchst Du Vorschuss?
Mir geht es immer noch nicht besser, wie bei der
Reise, aber auch nicht schlechter. Ich nehme ziemlich viel Schmerzmittel und
bin nicht besonders einsatzfähig. Da kommt das Alter mit Macht, plötzlich geht
man am Stock..:-)
Sind denn die Jungs inzwischen zurück von der Entebbe
Fahrt? Leider hat sich noch kein Bussponsor gefunden.
Doch jetzt was Gutes: Die Betriebsprüfung ist gut über
die Bühne und wir sind auch für weitere drei Jahre von der Steuer befreit.
Steuerberater L. hat uns ganz toll unter seine
Fittiche genommen und wird auch weiter dafür sorgen, dass der ganze Papierkram
ordendlich über die Bühne geht.
Das beinhaltet unter anderem, dass Du jetzt monatlich
einen richtigen Lohnzettel bekommst und ein paar Euro mehr Lohn wohl auch,
leider nicht viel. Ob wir Deine Sponsoren mal anfragen, ob eine Erhöhung
möglich ist?
Deine Tante aus Gödensdorf fragte neulich an, wann Du
denn nun kommst, Du würdest so gern mal wieder dort erscheinen? Das war
bestimmt bevor Du neulich hier warst?
Jedenfalls dürfen wir nicht vergessen, dass Du bei Herrn
L. eine Unterschrift leisten musst, wenn Du mal wieder hier bist.
Ich mach dann mal Schluss, "ich habe Rücken"
Liebe Grüsse Manfred
Lieber Manfred.
Das hört sich nicht so
gut an, daß Du soviel Schmerzmittel nehmen must. Hat der Arzt denn irgendwas
herausgefunden? Wirbelsäule oder Hüfte vielleicht? Und bekommst Du Massagen/
Krankengymnastik? Das könnte ja vielleicht auch etwas helfen. Wir denken jeden
Tag an Dich im Gebet.
Wegen Abels Familie da
hatte ich nur X Bescheid gegeben, und
dann Dir eine Kopie geschickt. Sonst keinen angeschrieben. X kennt ja die Familienverhältnisse da gut. Ich
hab erstmal Geld ausgelegt.
![]() |
| Weihnachten 2013 |
Mach Dir keine Sorgen
wegen der Weihnachtskleider für unsere Witwen und Waisen. Donnerstag werfen
M. und W. auf dem Nachhauseweg alle unsere Weihnachtsrundbriefe in
Kampala ein, von dort geht es immer sehr viel schneller. So sollten sie
spätestens Ende nächster Woche bei Euch eintreffen, und vielleicht spendet dann
der eine oder andere doch noch was von seinem Weihnachtsgeld. Zu dem, was Ihr
ja schon hiergelassen hattet, haben jetzt auch die beiden nochmal 200 €
dazugetan.
Unser kleiner Bus fährt
wieder ganz tadellos bis nach Mbale und um Butiru herum. Wahrscheinlich mag er
echt Kampala nicht. Wir sparen einfach weiter. Mach Dir
keine Sorgen, was nicht ist, ist nicht. Gott tut doch immer wieder Türen auf,
mit denen man so gar nicht rechnet: Letzten Freitag wurde unser
Sekundarschulleiter nach Kampala zum Ministry of Education berufen und sie
haben durchblicken lassen, daß sie über Butiru auch unsere beiden anderen
Sekundarschulen in Busulwa und Bushiyi mit unterstützen möchten. Das ist so ein
WUNDER!!! Wir wissen nicht, ob es gleich Anfang 2015 beginnt, aber dann wäre
irgendwann auch nicht mehr dieses große Loch in den Busulwa laufenden
Kosten.... Laß uns einfach weiterpushen. Ohne Gott wäre es tatsächlich alles
ziemlich stressig und zum Sorgen.
Vielen, vielen Dank für
all Deine relationship zum Steuerberater L. Und Dank an Gott für die weitere
Steuerbefreiung. Ich hab vermerkt, daß ich beim nächsten Besuch auf jeden Fall
dort vorbeifahre. Viele Grüße schonmal, wenn Du ihn siehst. Ich weiß noch
nicht, ob ich es wirklich im Januar schon wieder schaffe nach Deutschland.
Obwohl das Angebot von Horst, meinen Flug zu bezahlen steht ja noch. Vielleicht
doch eher zum Frühling hin, was meinst Du?
Noch etwas anderes:
Falls Dir die ganze Arbeit mit dem Freundeskreis (jetzt mit Deinem Rücken und
den anstehenden Spendenbescheinigungen etc.) mal zu viel wird, ich glaube wir
könnten da auch meine Schwester Christine mal fragen. Sie hat jedenfalls
Computerknowledge.
Für heute mit herzlichem
Gruß, auch an Christel und an Michael,
von Elisabeth
Liebe Elisabeth!
Du kannst immer so
tröstliche Briefe schreiben. Ich muss gestehen, mit meinem Vertrauen ist es
manchmal nicht weit her. Dann muss ich mich schämen, wenn am Ende doch wieder
genug da ist.
Nachdem ich Deinen Brief
gelesen hatte, musste ich einen Arufer zurück rufen. Er stellte sich mir als Dein
ehemaliger Nachbar vor, der uns 5000 € spenden wollte, ohne Auflagen. Da habe
ich gern zugestimmt…. J
Mit meinen Wehwehchen,
man wird sehen, wo die her kommen. Dr. und ich werden so nach und nach alles
durchgehen. Wenn ich sitze und liege geht es ganz gut…(hört sich verdächtig
nach f S an?) J
Vielleicht soll ich noch ein wenig Vertrauen üben.
Soviel für jetzt.
Liebe Grüsse Manfred
Freitag, 21. November 2014
Da freut sich Manfred
Hier ein Grund zum Freuen:
Das Finanzamt Gihorn schreibt: Der Butiru Freundeskreis ist wegen Förderung mildtätiger Zwecke nach dem letzten ihm zugestellten Freistellungsbescheid des Finanzamtes Gifhorn, Steuernummer xxx vom 24.10.2014, für die Jahre 2011 bis 2013 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftsteuer befreit.
IST DAS GUT? Nicht dass ich Zweifel daran gehabt hätte.
Die Betriebsprüfung ist auch gut verlaufen UUUUND es hat sich jemand gefunden, der unseren Papierkram voll pofimässig erledigt!!!
Halleluja!!
Soviel für heute. Tut mir leid, dass der Bericht auf sich warten lässt, baldigst ist es soweit!
Liebe Grüsse Manfred
Das Finanzamt Gihorn schreibt: Der Butiru Freundeskreis ist wegen Förderung mildtätiger Zwecke nach dem letzten ihm zugestellten Freistellungsbescheid des Finanzamtes Gifhorn, Steuernummer xxx vom 24.10.2014, für die Jahre 2011 bis 2013 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftsteuer befreit.
IST DAS GUT? Nicht dass ich Zweifel daran gehabt hätte.
Die Betriebsprüfung ist auch gut verlaufen UUUUND es hat sich jemand gefunden, der unseren Papierkram voll pofimässig erledigt!!!
Halleluja!!
Soviel für heute. Tut mir leid, dass der Bericht auf sich warten lässt, baldigst ist es soweit!
Liebe Grüsse Manfred
Sonntag, 16. November 2014
Gleich gehts los
....ich merke, dass viele treue Blogleser von unserer Reise lesen wollen. Ich spute mich, aber ein wenig dauert es noch. Im Moment ist die Power nicht so da, wie ich es gern hätte...:-( Aber nichts aus Afrika mitgebrachtes. :-)
Bis sehr bald Manfred
Bis sehr bald Manfred
Dienstag, 21. Oktober 2014
Ja ist denn schon Weihnachten?
...nein, es ist noch nicht Weihnachten, aber Weihnachten ist auch nicht mehr so weit weg. Hier zwei Briefe, die Ihr vieleicht schon kennt aber es kann ja sein, dass jemand weiss wo jemand helfen kann...:-)
Lieber Freundeskreis, liebe Spender, Paten und Freunde,
auch dieses Jahr möchten wir den 448 Waisenkindern und 54 Witwen in Butiru ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe!
Viele der Kinder des Butiru Christian Colleges sind Waisen und verbringen auch die Feiertage in den Unterkünften auf dem Schulgelände. Unser Ziel ist es, ihnen ein Weihnachtsfest auszurichten und jedem ein kleines Geschenk zu überreichen. Sei es ein neues Kleidungsstück, ein Buch oder Schulutensilien.
Über uns:
Wir sind der Freundeskreis Christliche Sozialarbeit in Uganda. Seit 1993 arbeiten wir vor Ort dafür, dass Kinder und Jugendliche eine Schulbildung erhalten. Im Laufe der Jahre haben sich weitere Projekte entwickelt, wie unter anderem das Wasienprogramm, in dessen Rahmen liebevolle Einrichtungen für Waisenkinder durch Spenden geschaffen wurden.
Geben Sie bitte das Stichwort "Weihnachten" als Verwendungszweck auf Ihrer Überweisung an. Sollten Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, fügen Sie bitte zusätzlich Ihre Adresse hinzu.
Wir freuen uns über jede Spende, sollte sie auch noch so klein sein!
Mehr über uns erfahren Sie auf unserer Homepage: http://butiru-freundeskreis.de
Falls jemand
eine Idee hat, welches Unternehmen wir auf unser „Schulbus Spendenprojekt“
aufmerksam machen könnten, wären wir sehr dankbar wenn
ihr uns eine kurze e-mail im besten Fall mit Ansprechpartner schicken könntet.
Lieber Freundeskreis, liebe Spender, Paten und Freunde,
auch dieses Jahr möchten wir den 448 Waisenkindern und 54 Witwen in Butiru ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe!
Viele der Kinder des Butiru Christian Colleges sind Waisen und verbringen auch die Feiertage in den Unterkünften auf dem Schulgelände. Unser Ziel ist es, ihnen ein Weihnachtsfest auszurichten und jedem ein kleines Geschenk zu überreichen. Sei es ein neues Kleidungsstück, ein Buch oder Schulutensilien.Über uns:
Wir sind der Freundeskreis Christliche Sozialarbeit in Uganda. Seit 1993 arbeiten wir vor Ort dafür, dass Kinder und Jugendliche eine Schulbildung erhalten. Im Laufe der Jahre haben sich weitere Projekte entwickelt, wie unter anderem das Wasienprogramm, in dessen Rahmen liebevolle Einrichtungen für Waisenkinder durch Spenden geschaffen wurden.
Geben Sie bitte das Stichwort "Weihnachten" als Verwendungszweck auf Ihrer Überweisung an. Sollten Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, fügen Sie bitte zusätzlich Ihre Adresse hinzu.
Wir freuen uns über jede Spende, sollte sie auch noch so klein sein!
Mehr über uns erfahren Sie auf unserer Homepage: http://butiru-freundeskreis.de
Zunächst
einmal gebührt allen ein großes und von Herzen kommendes DANKE! Danke für Euer
unermüdliches Engagement, Danke für Eure Unterstützung, sei sie ideeller oder
finanzieller Art. Zusammen haben wir in diesem Jahr viel bewegt. Kinder haben
neue Paten gefunden, bereits bestehende Patenschaften wurden gepflegt und für
die Kinder und Erwachsenen des Butiru Christian College wurden mit Euren Spenden
und in Zusammenarbeit mit der Voelkel Stiftung und der Universität Kassel drei
PAUL Wasserfilter gekauft. Diese werden in Zukunft viele hundert Menschen
täglich mit frischem Trinkwasser versorgen.
In
unserer letzten Rundmail (oben) haben wir Euch auf unser jährliches Weihnachtfest, das
der Freundeskreis für die Waisen und Witwen ausrichtet, aufmerksam gemacht.
Vielleicht hat ja der ein oder andere die Möglichkeit ein Spendenglas aufzustellen?
Ein
weiteres Anliegen ist der marode Schulbus, mit dem jeden Tag die Kinder in die
umliegenden Schulen gebracht werden. Es handelt sich um den einzig zur
Verfügung stehenden Bus.
Elisabeth
schreibt: „Unser
Schulbus ist Baujahr 2001 mit einem heutigen Kilometerstand von 400.215 km. Und
er springt wirklich schon öfter nicht mehr gleich an. Auch andere Reparaturen,
inklusive am Motor häufen sich und werden immer teurer (...) Der Bus wird für
Einkaufsfahrten aller Schulen und auch des Waisenbüros nach Mbale und auch
Kampala genutzt. Dann hilft er den Besuchern. Er transportiert unsere Waisen
nach Bushiyi und Busulwa, sowie für alle möglichen Notfälle, wie auch
Arztbesuche etc.“
Falls jemand
eine Idee hat, welches Unternehmen wir auf unser „Schulbus Spendenprojekt“
aufmerksam machen könnten, wären wir sehr dankbar wenn
ihr uns eine kurze e-mail im besten Fall mit Ansprechpartner schicken könntet.
VIELEN DANK
AN EUCH ALLE UND LIEBE GRÜSSE VON
Manfred, Annika und dem Butiruteam
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Eva zurück aus Butiru
Uganda calling
Liebe Butiru-Freunde,
gerne berichte ich euch in Kürze von meinem diesjährigen
Besuch in der ugandischen Heimat. Seit fünf Jahren fahre ich nun jedes Jahr
nach Butiru und es wird und wird nicht langweilig. Im Gegenteil, denn die Zeit
hat das kleine Dorf im Manafa District zu einer polarisierenden Großgemeinde
entstehen lassen, die so schnell wächst wie das Grün nach dem ersten
Regenschauer einer langen Trockenzeit. Elisabeth und ihre Helfer arbeiten
wirklich unermesslich an Bauprojekten inner- und außerhalb Butirus. Das
Fundament des gemeinnützigen Kirchengebäudes außerhalb des Compounds ist gelegt
und auch umliegendes Land konnte für den Bau kleiner Läden für die Mitarbeiter
erworben werden. Gleichzeitig wird sich aber auch um das menschliche Wohl
gekümmert. Die Schülerzahlen steigen kontinuierlich und auch der berühmte Mass
Choir der Butiru Christian Church platzt aus allen Nähten! Es ist schön zu
sehen, wie die Euphorie dieses Projektes die Menschen vor Ort hoffen und planen
lässt.
Zu sehen, wie meine Schüler aus dem Jahr 2010 nun
Schulabsolventen sind, an Colleges untergebracht oder bereits im Projekt als
tatkräftige Mitarbeiter in Schule oder Office tätig sind, macht einen fast
stolz J
Viele Familien haben Zuwachs bekommen, so auch Moses
Kasembelis Bauernhof. Die Genossenschafts-scheune füllt sich
ebenfalls wöchentlich mit Bohnen und anderem Saatgut für die nächste
Trockenzeit. Dieses von Elisabeth eingeführte System hat sich allmählich
verselbstständigt und wird gut von der umliegenden Bevölkerung angenommen.
Das „Reisen“ mit Happy Mary und Peter auf dem Motorrad
gehört weiterhin mit zu den schönsten Erlebnissen. Diese beiden herzlichen
Personen machen wirklich das Herzstück dieses Mwaka-Lebensprojektes mit aus.
So haben wir u.a. von den Spendengeldern in den Schlafsälen
Bushyi und im Nursery der Butiru Christian Schools neue Solarlampen anbringen
können.
Mit „nur“ 400 Euro konnte mit Johns handwerklichem Geschick
ein neuer Spielplatz für die Internatkids im Compound errichtet werden. Viele
der Waisen, die im Internatsprogramm aufgenommen sind, haben aus
Sicherheitsgründen keinen „Ausgang“ am Wochenende und müssen sich im Projekt aufhalten
und beschäftigen.
Die wirklich bezaubernden Momente in Butiru aber sind mit
keinem Spendengeld der Welt zu kaufen. Die gemeinsame Zeit mit den wundervollen
Menschen vor Ort, die ein echtes Herz für Gastfreundschaft und Zwischenmenschliches
übrig haben, rühren und machen Elisabeths Zuhause zu einem wertvollen Ort. Ich
finde es schön zu sehen, dass noch so viele Menschen diesen Wert auch aus der
Ferne erkennen und Elisabeth und ihre sooo große Familie unterstützen. Lasst
uns einfach weiter so machen. Es lohnt sich!
…to be continued!
Herzliche Grüße
Eva
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