--------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Von: butiru.christian.schools
Datum: 9. Januar 2016 um 10:02
Betreff: Joram Khisa
An: manfred wardin
Lieber Manfred.
Joram, das Patenkind von Marion W. ist gestorben. Er war schon
laengere Zeit immer wieder sehr krank. 18 Jahre alt und ging mit unseren
Maedchen zur Schule. Wir sind alle traurig. Erasmus macht die
Beerdigung, danach schreiben wir noch ausfuehrlicher an Frau W.
Lg von Elisabeth
In diesen Blog kann man sich informieren, wie aus einem Dorf im Busch von Ugandas Hinterland ein Krankenhaus und diverse Schulen entstanden.
Montag, 11. Januar 2016
Montag, 7. Dezember 2015
Elisabeths Rundbrief zum Jahresende 2015 und mehr
Hallo Ihr Lieben!
Wir sind nominiert worden zum "Mensch 2015". Unser Fanclub war nicht ganz gross genug, aber man hat uns mit einem Sonderpreis bedacht, der natürlich Butiru zugute kommt. und ein sehr hübsches Filmchen kam auch dabei heraus. Danke Euch allen, die Ihr eine Herz für Butiru habt, es ist Eure Ehrung!!
https://www.youtube.com/watch?list=PL6g_YrANJ0Aj94uHcnFtb8uksAjOnyX3p&v=4G9UeOV1XRg
Hier schreibt Elisabeth:
Der Schweinestall Bau geht gut voran. Wir wollen eine neue Bauart und Methode von Schweinehaltung ausprobieren. Statt dem normalen Cementfussboden, wird das Fundament unter den Staellen 3 Fuss tief ausgehoben und der Fussboden nicht auszementiert, sondern nur an den Waenden hochgemauert. Diese Fundamente werden dann unten mit Maisstroh aufgefuellt, darauf Reis- und Kaffeespelzen und ganz oben eine Mischung von Maizebrand und IMO (Indigenous Micro Organisms). Das ist eine vergorene Masse aus Molasse und Gruenzeug, die wir schon angesetzt haben. Nach dem ersten Gaerungsprocess wird sie in einem Sack neben dem Komposthaufen fuer eine Woche vergraben und attracts dann eben diese einheimischen guten Microorganism. Spaeter wird alles in eine 100 ltr Tonne getan und mit Wasser aufgefuellt nochmal eine Woche gaeren gelassen. Diese Microorganism helfen dann alle Abfaelle der Schweine zu verdauen und man braucht den Stall fuer 2 Jahre nicht ausmisten. Auch hilft diese Methode bei Reduzierung der Futtermenge.
Wir mochten unsere Farm ja zu einer Modelfarm nicht nur fuer unsere Schueler ausbauen, sondern auch fuer die Bauern aus der Gegend. Und studieren im Moment alle sehr eifrig alles neue Material, was unser Ministry of Agriculture herausgibt. Auch habe ich Kontakte zu einer Gruppe Lectoren von AFRISA, das ist ein Zweig der Makerere Universitaet, die erforschen neue Methoden, die fuer rural farmers eine Hilfe sein koennen. Irgendwann hatte ich Euch schonmal einen kleinen Bericht ueber synchronized hatching bei Huehnern geschickt. Da gibt es erstaunliche Tricks, wie man z.B. seine Hennen dazu bringt, alle am selben Tag mit dem Brueten zu beginnen, so dass die Kueken dann ja auch alle am selben Tag ausschluepfen. Man kann sich dann viel besser um sie kuemmern.
Ein Komentar aus Deutschland:



Liebe Freunde!
Dieser Rundbrief geht per Landpost an alle Paten, die uns ganz treu jeden Monat unterstützen. Alle anderen lesen ihn hier.Weiter unten seht Ihr ein paar Bilder unserer Baustelle, Schlafsaal der Jungs und Klassenräume.
Der Schweinestall geht auch gut voran und es ist wirklich nur Zufall, dass diese beiden Berichte nebeneinander stehen.... :-) Ich hätte diese Beiträge schon länger bringen sollen, aber wie das so ist "Time flies when you're having fun" (Zeit vergeht, wenn man Spaß hat). Also mutig weiter lesen nach dem Rundbrief.
Viel Spass und eine gesegnete Weihnachtszeit.
Manfred Wardin
Dabei wünschen wir so sehr bis zum Beginn des neuen Schuljahres Ende Januar diesen Bau fertig zu bekommen.
Sand/
Lime für den Verputz und Fußboden und auch Rauhputz und Anstrich und
alle Löhne sollten wir selber schaffen. Was uns wirklich schwer fällt
sind die noch benötigten 200 Sack Zement (a 30.200/= USH) und die noch
zu zahlende Summe für Türen und Fenster (8.250.000/= USH). Die Kosten
für diese beiden Sachen, Zement und Türen/Fenster, belaufen sich auf
umgerechnet 3.500 €. Der Kurs ist zur Zeit sehr gut, liegt bei
4.000/=USH pro Euro.
Bisher werden die Abiturklassen noch
in der Garage und unter Bäumen unterrichtet und die Schüler schlafen zu
zweit bis dritt im Bett. Es wäre so schön, wenn wir nächstes Jahr
Abhilfe hätten.
Von Herzen Dank für alle Eure bisherige Unterstützung. Ohne Euch wären wir ja überhaupt nie soweit gekommen.
Euch eine frohe Advents- und Weihnachtszeit.
LG von Elisabeth, Mary, Peter und Team
Wir sind nominiert worden zum "Mensch 2015". Unser Fanclub war nicht ganz gross genug, aber man hat uns mit einem Sonderpreis bedacht, der natürlich Butiru zugute kommt. und ein sehr hübsches Filmchen kam auch dabei heraus. Danke Euch allen, die Ihr eine Herz für Butiru habt, es ist Eure Ehrung!!
https://www.youtube.com/watch?list=PL6g_YrANJ0Aj94uHcnFtb8uksAjOnyX3p&v=4G9UeOV1XRg
Hier schreibt Elisabeth:
Der Schweinestall Bau geht gut voran. Wir wollen eine neue Bauart und Methode von Schweinehaltung ausprobieren. Statt dem normalen Cementfussboden, wird das Fundament unter den Staellen 3 Fuss tief ausgehoben und der Fussboden nicht auszementiert, sondern nur an den Waenden hochgemauert. Diese Fundamente werden dann unten mit Maisstroh aufgefuellt, darauf Reis- und Kaffeespelzen und ganz oben eine Mischung von Maizebrand und IMO (Indigenous Micro Organisms). Das ist eine vergorene Masse aus Molasse und Gruenzeug, die wir schon angesetzt haben. Nach dem ersten Gaerungsprocess wird sie in einem Sack neben dem Komposthaufen fuer eine Woche vergraben und attracts dann eben diese einheimischen guten Microorganism. Spaeter wird alles in eine 100 ltr Tonne getan und mit Wasser aufgefuellt nochmal eine Woche gaeren gelassen. Diese Microorganism helfen dann alle Abfaelle der Schweine zu verdauen und man braucht den Stall fuer 2 Jahre nicht ausmisten. Auch hilft diese Methode bei Reduzierung der Futtermenge.
Wir mochten unsere Farm ja zu einer Modelfarm nicht nur fuer unsere Schueler ausbauen, sondern auch fuer die Bauern aus der Gegend. Und studieren im Moment alle sehr eifrig alles neue Material, was unser Ministry of Agriculture herausgibt. Auch habe ich Kontakte zu einer Gruppe Lectoren von AFRISA, das ist ein Zweig der Makerere Universitaet, die erforschen neue Methoden, die fuer rural farmers eine Hilfe sein koennen. Irgendwann hatte ich Euch schonmal einen kleinen Bericht ueber synchronized hatching bei Huehnern geschickt. Da gibt es erstaunliche Tricks, wie man z.B. seine Hennen dazu bringt, alle am selben Tag mit dem Brueten zu beginnen, so dass die Kueken dann ja auch alle am selben Tag ausschluepfen. Man kann sich dann viel besser um sie kuemmern.
Das hört sich interessant an und könnte funktionieren. Ein Einwand kam:
Mikroorganismen produzieren teilweise starke Säuren.
Diese Säuren könnten den Zement des Mauerwerks angreifen. Es sollte überlegt
werden, ob das Mauerwerk nicht mit einem Schutzanstrich
versehen
werden sollte….
Ansonsten
bin ich natürlich super gespannt!
M.


Liebe Freunde!
Dieser Rundbrief geht per Landpost an alle Paten, die uns ganz treu jeden Monat unterstützen. Alle anderen lesen ihn hier.Weiter unten seht Ihr ein paar Bilder unserer Baustelle, Schlafsaal der Jungs und Klassenräume.
Der Schweinestall geht auch gut voran und es ist wirklich nur Zufall, dass diese beiden Berichte nebeneinander stehen.... :-) Ich hätte diese Beiträge schon länger bringen sollen, aber wie das so ist "Time flies when you're having fun" (Zeit vergeht, wenn man Spaß hat). Also mutig weiter lesen nach dem Rundbrief.
Viel Spass und eine gesegnete Weihnachtszeit.
Manfred Wardin
Und hier geht es um den Schlafsaal/Klassenräumeneubau.
Ich, Elisabeth, möchte ich Euch
einen kleinen Bericht zu unserem Bau senden, plus die beiden unten anliegenden
Fotos.
Wir sind jetzt beim Dachdecken und konnten in diesem
Trimester für alle Dachplatten absparen und auch die Dachdecker
bezahlen. Dann auch schon eine Anzahlung von 3.000.000/= USH für die
Herstellung von Türen und Fenstern machen. Und sitzen jetzt erstmal wieder auf
dem Trockenen :-).Sonntag, 22. November 2015
Trauer
Liebe Freunde!
Horst Zillmer, Vorsitzender der Stiftung "Kinder in Afrika" ist gestorben. Er hinterlässt eine grosse Lücke.
Wir gedenken an ihn am
Montag, den 30.11.2015 um 14:00 in der Friedhofskapelle in
21465 Reinbek, Klosterbergenstr.
klick auch hier: http://www.kinder-in-afrika.de
Horst Zillmer, Vorsitzender der Stiftung "Kinder in Afrika" ist gestorben. Er hinterlässt eine grosse Lücke.
Wir gedenken an ihn am
Montag, den 30.11.2015 um 14:00 in der Friedhofskapelle in
21465 Reinbek, Klosterbergenstr.
klick auch hier: http://www.kinder-in-afrika.de
Montag, 9. November 2015
Re: Schweinestall
Am Freitag, 6. November 2015 schrieb butiru.christian.schools :
Liebe Melanie, lieber Manfred.
Wir haben heute frueh mit dem Aushub fuer den Schweinestall begonnen und dafuer Geld von der letzten Ueberweisung ausgeliehen. Ist das OK?
Lg aus Butiru
Sent from my ONE TOUCH IDOL MINI
Was ist, wenn wir jetzt schreiben, es ist nicht ok? ;-). Schmeißt Ihr das Loch dann wieder zu?....
Kleiner Scherz von mir. Gutes Gelingen und Gedeihen vom Freundeskreis!
LG Manfred
--
Hilfe zur Selbsthilfe
im Butiru Christian College
(Horst und Gunhild Zillmer School Centre)
Manfred Wardin Vorsitzender
Freundeskreis Christliche Sozialarbeit In Uganda
Im Winkel 87
29386 Hankensbüttel
Tel: 05832 / 7014
Fax: 032223706200
Blog: http://butiruwaisenprogramm.blogspot.de/
im Butiru Christian College
(Horst und Gunhild Zillmer School Centre)
Manfred Wardin Vorsitzender
Freundeskreis Christliche Sozialarbeit In Uganda
Im Winkel 87
29386 Hankensbüttel
Tel: 05832 / 7014
Fax: 032223706200
Blog: http://butiruwaisenprogramm.blogspot.de/
Mail: manfredwardin@yahoo.de
Youtube: http://www.youtube.com
Butiru Freundeskreis
Spendenkonto:
Spendenkonto:
Volksbank Hankensbüttel
BIC GENODEF1HKB
IBAN DE37 2579 1516 0104135500
Freitag, 6. November 2015
Moses stellt sich vor
Liebe Freunde!
Von Zeit zu Zeit wollen wir unsere Mitarbeiter selbst berichten lassen. Hier ein Beitrag von Moses, verantwortlich für die Landwirtschaft und Genossenschaft.
Viel Spass wünscht Manfred
Von Zeit zu Zeit wollen wir unsere Mitarbeiter selbst berichten lassen. Hier ein Beitrag von Moses, verantwortlich für die Landwirtschaft und Genossenschaft.
Viel Spass wünscht Manfred
Butiru Christian College
04. November 2015
Liebe Freunde.
Praise the Lord.
Ich heiße Moses
Khasembeli und möchte Euch heute etwas über mich selber, meine Familie und über
unsere Farm in Butiru berichten.
Im Jahr 2003 war ich 19 Jahre alt und hatte
weder einen Schul- noch Berufsschulabschluß. Mein Vater hatte mehrere Frauen
gehabt und meine Mutter war die Letzte und Jüngste. Meine älteren Stiefbrüder
wollten nicht, daß ich etwas von unserem Familienland bekomme, so hatte ich
keine Hoffnung, jemals ordentlich Fuß zu fassen. Mama Elisabeth hat mich dann in die
erste Maurerklasse nach Butiru geholt, wo ich Ende 2005 meinen Junior Abschluß
in BCP (Bricklaying and Concrete Practise = Maurer und Betonfacharbeiter) machen konnte. Während meiner
Ausbildung habe ich Bäume gepflanzt und in den Gärten herum geholfen um mir
Taschengeld zu verdienen. Die Schule
hatte auch zwei Ferkel für uns
Schüler gekauft, um die ich mich gekümmert habe bis sie fett waren und
geschlachtet werden konnten.
O, das hat Mama Elisabeth glücklich
gemacht. Sie hat mich dann eines Tages zu sich gerufen und
nochmal für zwei Jahre auf das Agricultural College nach Tororo
geschickt. Dort habe ich richtige Viehzucht und Landwirtschaft gelernt.
Im Januar 2010 konnten
die Schulen dann ein gutes Stück Land hinter den Jungenschlafsälen dazukaufen,
worauf wir erstmal einen kleinen Kuhstall gebaut haben. Onkel Zillmer (Stiftung "Kinder in Afrika") schickte
uns das Geld für zwei gute trächtige
Milchkühe (zu 80 % Jersey), die ich mit meinem Freund Benson Chebosi in Kenya
gekauft und zu Fuß über die Grenze bis
nach Butiru getrieben habe. Das hat uns zwei Tage gedauert.
Im März und April 2010
haben diese beiden ersten Kühe, Martha und Sophie, dann zwei Kuhkälbchen zur Welt
gebracht. Ein Farmer freut sich immer mehr über weiblichen Nachwuchs, und wir
waren sehr glücklich. Im Juni hat uns dann Melanie (Fa. Wywiol, Hamburg) einen Bullen (Boris) für die
Nachzucht (auch gekreuzt und aus Kenya) geschenkt.
Mittlerweile haben wir
sechs Milchkühe, zwei tragende Rinder und vier Kälber in Butiru.Dann hatten wir
den ersten Bullen bereits einmal ausgewechselt (hat gut zu Weihnachten 2013
geschmeckt), dieses mal mit einer friesischen Kreuzung. Ihr seht ihn oben in
schwarz/weiß. Das Fleisch für den ersten Bullen haben wir günstig an unsere
Mitarbeiter und an das Waisenbüro für ihre Weihnachtsfeier verkauft und konnten
davon dann Boris den Zweiten kaufen. Es
ist nicht gesund, wenn man die Bullen ihre eigenen Töchter besamen läßt, so
müssen sie alle 2-3 Jahre ausgewechselt werden.
Neben unserer eigenen
Herde konnten wir auch schon je ein Bullenkalb für die Weiterzucht mit den
einheimischen Buckelrindern (die ja nur
1-2 Tassen Milch am Tag geben)an unsere beiden Nachbardörfer Bumulekhwa
und Busirali verschenken und zwei weitere nach Bushiyi und Busulwa geben. Dort
haben wir auch Schulen. Ein Kuhkalb ist an unbekannter Ursache verstorben,
einfach umgefallen und war tot. Wir konnten es aber noch schnell schlachten und
die Schüler haben sich gefreut.
Die Milch zu trinken geht in
unser Hope House und in die Schulen. Dann geben wir auch jeden Tag einige
Tassen an kranke Witwen aus und es tut ihnen gut.
Wir hatten ein Problem
mit dem Futter in der letzten Trockenzeit, jetzt aber auf jedem freien Stück
Land ordentlich Elefantengras angepflanzt und nicht mehr soviele Blumen.
Neben den Kühen haben wir
auch ein paar lokale Schweine, die wir noch am Strick anflocken. Da wünschen
wir uns aber auch Besserung. Es gibt jetzt eine neue Sorte, Camborough Pigs,
die sehr gut wachsen. Sie müssen aber einen ordentlichen Schweinestall haben,
worauf wir sparen.
Dann will ich Euch noch
meine Familie vorstellen. Junic ist meine einzige Frau (und das soll auch so
bleiben) und wir haben 2011 geheiratet.
Manfred und Christel waren zu unserer Hochzeit da. Junic arbeitet in unserer
Grundschule als Lehrerin. Wir wohnen mit unseren beiden Kindern Victor (3) und
Victoria (1/2 Jahr alt) sowie zwei Waisenmädchen, die wir bei uns aufgenommen
haben, in einem kleinen Häuschen zwischen den Mwakas und der Farm. Ich glaube
Victor wird auch einmal ein guter Farmer, er hat jetzt schon viel Interesse und
fürchtet sich nicht vor den Kühen.
Gott segne Euch für all das Gute was Ihr
für die Leute in Uganda tut.
With many lovely greetings from
Moses and family
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