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In diesen Blog kann man sich informieren, wie aus einem Dorf im Busch von Ugandas Hinterland ein Krankenhaus und diverse Schulen entstanden.
Donnerstag, 23. April 2015
Fwd: Butiru Newsletter April 2015
Sonntag, 19. April 2015
Pauls auf die Reise schicken
Liebe Butiruler!
Ich bin ganz aufgeregt: 5 PAULs
werden demnächst nach Butiru verschickt. Von dort werden sie weiter auf unsere
Zweigschulen gebracht. Ihr wisst ja, PAUL der Wasserfilterrucksack. Die drei
in Butiru haben sich bewährt.
Elisabeth schreibt:
„Dank unserer neuen Wasserfilter
haben wir bisher keine Fälle von Typhus oder Dysentery unter Schülern und
Personal gehabt. Normalerweise kommt es zu Beginn der Regenfälle zu diesen
Krankheitsausbrüchen, manchmal in Epidemien. Vielen, vielen Dank!! Es
profitieren etwa 2.300 Menschen in Butiru von diesen drei Wasserfiltern.“
Nun hat Annika nachgerechnet:
„Liebe Elisabeth,
nicht dass wir aneinander vorbei reden. Insgesamt
werden es 5 Filter sein, die im nächsten Monat mit Hilfe der Stern-Wywiol
Gruppe kostenlos nach Uganda per Container gebracht werden. Zwei gehen
nach Bushyi, richtig?
Die anderen drei können also an die folgenden Schulen
gehen. Ich wäre ja dafür, dass drei weitere Schulen je einen Filter bekommen
würden. Schreib mir doch kurz für welche Du bist dann kann ich das in den
Newsletter aufnehmen.
- Destiny High School: 350 Schüler
Wassergewinnung: Wasser wird aus
einem vorbeifließenden Bach gewonnen.
Busulwa Secondary School: 250
Schüler
Wassergewinnung: Regenwasser / in
der Trockenzeit aus einem Bach
- Khamitsaru Secondary School: 420
Schüler,
Wassergewinnung: Fluß (Khamitsaru
River)
Bumatanda Primary School: 560
Schüler
Wassergewinnung: Regenwasser und
eine ungeschützte Quelle, die auch vom Vieh genutzt wird.
Bupoto
Primary School: 570 Schüler
Wassergewinnung:
Bach
Bumbo
Primary School: 540 Schüler
Wassergewinnung:
Bach”
Wie soll sich Elisabeth nun
entscheiden? Welche Schule ist weniger wichtig?
Wunder gibt es immer wieder: Wir hoffen für drei weitere PAULs.
Wer beten kann, macht das. Gebete werden gehört, manchmal auch erhört. Gern auch weiter sagen für jemanden da draussen,der/die nur drauf gewartet hat zu helfen.
Hier dreimal Paul in Butiru:
Macht et jut bis bald mal wieder.... Manfred
Montag, 16. März 2015
Lina auf der Titelseite
Danke nach Platendorf
Liebe Freunde!
Hier ein sehr schöner Zeitungsbericht der Familie Wolpers.
Falls die Schrift undeutlich ist, könnt Ihr die Bilder vergrössern: Rechte Maustaste auf die Seite klicken, dann "Grafik anzeigen" klicken. Dann kann man einmal vergrössern. Viel Spass Manfred

Liebe Freunde!
Hier ein sehr schöner Zeitungsbericht der Familie Wolpers.
Falls die Schrift undeutlich ist, könnt Ihr die Bilder vergrössern: Rechte Maustaste auf die Seite klicken, dann "Grafik anzeigen" klicken. Dann kann man einmal vergrössern. Viel Spass Manfred

Donnerstag, 12. März 2015
Gute Neuigkeiten: Viele Schüler brauchen viele Räumlichkeiten
Liebe Freunde!
Wenn halb Deutschland krank ist, kann ich ja nicht gesund bleiben, oder? Jetzt geht es aber wieder besser und Ihr sollt neues erfahren aus Butiru:

Wir haben aus unserem eigenen Ersparten (von den laufenden Schulkosten) mit dem Bau des zweiten Stockwerks unseres Klassen/Schlafsaalblockes (unten sollen vier Klassen untergebracht werden, dann im ersten Stockwerk
Schlafsäle) der Sekundarschule begonnen und
denken, die halbe Innendecke fertig zu bekommen, so daß wir bereits die beiden darunter liegenden Räume nutzen können. Die Schulbelegung unserer Sekundarschule ist nach den letzten guten Prüfungsergebnissen von vorher 700 auf jetzt 1.050 Schüler angestiegen und es kommen noch jeden Tag Neuanmeldungen. Zur Zeit halten einige Oberstufenklassen ihren Unterricht unter Bäumen ab, aber die Regenzeit steht vor der Tür. So wären wir total dankbar, wenn wir die gesamte Innendecke fertig bauen und dann alle darunterliegenden vier Klassen nutzen könnten. Dafür fehlen uns zur Zeit aber noch umgerechnet 8.000 €.(Die der Freundeskreis schonmal vorgestreckt hat, so das weiter gebaut werden kann. Danke für die Zusage von 2 Stiftungen, die Summe zu spenden.Red.)
Juma
Mafabi (links im karierten Hemd) weiß weder wie alt er ist, noch wo
seine Eltern sind. Wir lernten Juma vor etwa fünf Jahren in Mbale
kennen, wo er sich mit anderen Straßenjungs durch Trägerarbeiten am
Markt und auch durch Diebstahl über Wasser hielt. Juma wollte sehr gerne
zur Schule gehen, so versuchten wir es mit der zweiten Grundschulklasse
in Butiru. Trotz aller Mühe kam Juma aber nicht richtig mit, auch war
er schon etliche Jahre älter und zwei Kopf größer als seine
Klassengenossen. Wir haben
dann beschlossen, ihn beim Titus eine handwerkliche "On Skill" Ausbildung in Reparatur von kleinen Generatoren und Motorrädern machen zu lassen. Mit einem Satz Werkzeug ausgestattet, ist Juma mittlerweile selbstständig und verdient gutes Geld. Vielen Dank dem Spender, der trotz der etlichen schlechten Schulzeugnisse nicht aufgegeben hatte!!
Wenn halb Deutschland krank ist, kann ich ja nicht gesund bleiben, oder? Jetzt geht es aber wieder besser und Ihr sollt neues erfahren aus Butiru:
Wir haben aus unserem eigenen Ersparten (von den laufenden Schulkosten) mit dem Bau des zweiten Stockwerks unseres Klassen/Schlafsaalblockes (unten sollen vier Klassen untergebracht werden, dann im ersten Stockwerk
Schlafsäle) der Sekundarschule begonnen und
denken, die halbe Innendecke fertig zu bekommen, so daß wir bereits die beiden darunter liegenden Räume nutzen können. Die Schulbelegung unserer Sekundarschule ist nach den letzten guten Prüfungsergebnissen von vorher 700 auf jetzt 1.050 Schüler angestiegen und es kommen noch jeden Tag Neuanmeldungen. Zur Zeit halten einige Oberstufenklassen ihren Unterricht unter Bäumen ab, aber die Regenzeit steht vor der Tür. So wären wir total dankbar, wenn wir die gesamte Innendecke fertig bauen und dann alle darunterliegenden vier Klassen nutzen könnten. Dafür fehlen uns zur Zeit aber noch umgerechnet 8.000 €.(Die der Freundeskreis schonmal vorgestreckt hat, so das weiter gebaut werden kann. Danke für die Zusage von 2 Stiftungen, die Summe zu spenden.Red.)
Aus Butiru auch ein ganz GROSSES Danke Schön!! Wir sind überwältigt.
Sobald
die Betondecke fertig ist, senden wir wieder eine Abrechnung. Auch mach
ich Euch von jedem Schritt Fotos, so daß besser nachzuvollziehen ist,
welches Material in die Decke reinkommt.
Unsere
Engineers sind wirklich eher village-professionals und möchten
natürlich sicherstellen, daß der ganze Bau nicht irgendwann mal Probleme
bekommt. Er ist sowas wie ein Modell hier bei uns im Distrikt und aller
Augen warten nur auf die Fertigstellung. In Kampala ist es in den
letzten Jahren öfter mal vorgekommen, daß Hochbauten wegen schäbiger
Bauweise eingestürzt sind.
Also, wie gesagt, wie versuchen unser Bestes und geben Euch dann ausführlich Bescheid.
Nochmals VIELEN, VIELEN DANK!!
Mit herzlichem Gruß aus Butiru,
Elisabeth
Ein paar Erfolgsgeschichten:
Francis Busiku war seit über 10 Jahren in unserem
Waisenprogramm und hat jetzt im Januar seine Abschlußprüfung in Medizin
bestanden. Wir sind alle sehr stolz und dankbar. Ein großes Danke Schön
hier an die Spenderfamilie Mitzlaff, die nach dem Abitur bereit waren,
für Francis die hohen Studiengebühren für 5 1/2 Jahre zu finanzieren.
Francis wohnt zur Zeit wieder bei uns (er ist einer unserer älteren
Pflegekinder) und arbeitet bis
September im naheliegenden Chrisco
Hospital, welches ja immer noch keinen residenten Arzt hat, als
Voluntär. Anschließend wird er noch ein Jahr Internship (sowas wie Arzt
im Praktikum) am Regional Hospital in Mbale machen müssen, bekommt da
aber schon Gehalt.
Ein
weiterer unserer Pflegesöhne, Philip (wer ihn kennt, weiß wie schwer er
sich nach Alkoholgenuß in der Kindheit immer in der Schule getan hat,
zweimal Klassen wiederholen mußte) hat jetzt seine S.4 Abschluß gut
bestanden und die Aufnahmeprüfung in einer Automechanikerschule in Mbale
bestanden. Wir freuen uns total!!

dann beschlossen, ihn beim Titus eine handwerkliche "On Skill" Ausbildung in Reparatur von kleinen Generatoren und Motorrädern machen zu lassen. Mit einem Satz Werkzeug ausgestattet, ist Juma mittlerweile selbstständig und verdient gutes Geld. Vielen Dank dem Spender, der trotz der etlichen schlechten Schulzeugnisse nicht aufgegeben hatte!!
Sonntag, 22. Februar 2015
Mikrofinanz
Liebe Freunde!
Immer mal wieder werden wir gefragt, wie dies oder jenes gehandhabt wird.
Jetzt nochmal von A. Mumme erklärt, wie die Mikrofinanzgeschichte in Butiru und Umgebung funktioniert:
Immer mal wieder werden wir gefragt, wie dies oder jenes gehandhabt wird.
Jetzt nochmal von A. Mumme erklärt, wie die Mikrofinanzgeschichte in Butiru und Umgebung funktioniert:
Montag, 16. Februar 2015
Annikas Butirureise
Hier nun endlich der Reisebericht von Annika!
Sorry, meine Schuld, dass es so lange dauerte... :-)

Butiru an sich ist ein toller Ort, um dort seine Zeit zu verbringen. Es gibt
immer etwas, das man helfen kann, einen Ort wo man seine Zeit verbringen kann oder
einfach Spaß haben kann mit den Einheimischen im Gespräch, im Fußballspiel oder in der Kirche. Kirche
ist das Stichwort. Die Art wie Kirche in Uganda gelebt wird war für mich eine
wunderbare neue Erfahrung. Es ist mehr eine Party die gefeiert wird. Die Zeit
oder andere äußerliche Dinge sind dabei
sehr unwichtig. Glaube ist dort sehr lebendig und wird auch außerhalb der
Kirche jede Minute des Tages gelebt.
Sorry, meine Schuld, dass es so lange dauerte... :-)
Ich habe zwei Wochen mit der Reisegruppe, begleitet von Manfred Wardin, in
Butiru verbracht. Diese zwei Wochen waren die ersten überhaupt für mich in
Afrika, dementsprechend intensiv waren sie. Alles - die Natur, Kultur und Lebensweise
war mir noch sehr neu.
Natürlich sind es die ärmlichen Verhältnisse in denen die Menschen vor
allem eher außerhalb von Butiru leben, die einen traurig machen und zum
Nachdenken bringen. Jedoch war es deswegen auch so toll zu sehen mit wie wenig
sich die Einheimischen glücklich schätzen und dass es nur ganz wenig braucht um
einen Menschen happy zu machen; Ein Lächeln, ein Gruß eine Umarmung (oder
Hunderte!!! :-) ).
Durch die tollen Ausflüge in die umliegenden Schulen konnten wir jeden Tag
etwas von Land und Leute sehen, auch haben wir es einmal über die Grenze nach
Kenia geschafft um sogar dem König des Stammes stolz die Hand zu schütteln.
Auch nach Mbale der nahegelegenen großen Stadt sind wir drei Mal gefahren.
Städte in Afrika, so meine Erfahrung, sind zwar aufregend aber werden einem als
Europäer sehr schnell zu anstrengend. Da zieht man es vor sich in der tollen
Natur auf dem Land aufzuhalten.
Zusammenfassend, meine Zeit in Butiru war so toll, dass ich im Durchschnitt
jeden zweiten Tag Tränen in den Augen hatte wegen irgendeinem traurigen oder
vor allem berührenden oder überwältigendem Moment bzw einer Begegnung.
Ich wünsche jedem, dass er einmal im Leben die Möglichkeit hat nach Afrika
zu reisen um zu erfahren was wirklich wichtig ist im Leben! :-)
Ein Segen für das neue Jahr an alle Leser!
Von Annika Harms
Geschäftsversammlung 2015
Liebe Freunde!
Immer wieder, jedes Jahr, ist in Vereinen eine Jahresgeschäftsversammlung dran. Unsere war am 6. Februar, wir hatten eine gute Zeit.
Es gab viele Gründe zur Freude:
Immer noch fragen Leute, die helfen wollen, wie sie helfen können. Sie legen sich sich auf Jahre hinaus fest, (soweit es ihnen möglich ist) um einem Kind die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben zu geben.
Die Nachfrage nach Plätzen an der Schule ist ungebrochen. Es spricht sich herum, dass die Spitzenschüler der ganzen Gegend aus unserer Schule kommen. Das bewirkt, dass zahlungskräftige Eltern ihre Kinder anmelden und mit dem Schulgeld helfen, das ganze Gebilde am Laufen zu halten. Soll heissen, auch unsere Waisen profitieren davon.
Das hat auch noch zur Folge, dass die Räumlichkeiten trotz Baumassnahmen immer noch nicht wirklich ausreichen...
man wird Klassenräume anmieten müssen und wie gut, dass wir unsere eigenen Lehrer haben, jedenfalls etliche, die bei uns zur Schule gingen.
Wir hatten die Freude, dass Elisabeth auch wieder im Lande war. Leider nur eine Woche, sie konnte so ein paar Tage bei der Mama sein.
Inzwischen ist sie auch wieder zurück in Uganda, der Alltag hat uns wieder.
Danke an Euch alle da draussen, die Ihr unermüdlich helft. Es ist nicht umsonst.
Hier noch 2 Bilder, von Elisabeth geschickt.
Bis bald wieder, Gott segnet Euch.
Manfred Wardin
Immer wieder, jedes Jahr, ist in Vereinen eine Jahresgeschäftsversammlung dran. Unsere war am 6. Februar, wir hatten eine gute Zeit.
Es gab viele Gründe zur Freude:
Immer noch fragen Leute, die helfen wollen, wie sie helfen können. Sie legen sich sich auf Jahre hinaus fest, (soweit es ihnen möglich ist) um einem Kind die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben zu geben.
Die Nachfrage nach Plätzen an der Schule ist ungebrochen. Es spricht sich herum, dass die Spitzenschüler der ganzen Gegend aus unserer Schule kommen. Das bewirkt, dass zahlungskräftige Eltern ihre Kinder anmelden und mit dem Schulgeld helfen, das ganze Gebilde am Laufen zu halten. Soll heissen, auch unsere Waisen profitieren davon.
Das hat auch noch zur Folge, dass die Räumlichkeiten trotz Baumassnahmen immer noch nicht wirklich ausreichen...
man wird Klassenräume anmieten müssen und wie gut, dass wir unsere eigenen Lehrer haben, jedenfalls etliche, die bei uns zur Schule gingen.
Wir hatten die Freude, dass Elisabeth auch wieder im Lande war. Leider nur eine Woche, sie konnte so ein paar Tage bei der Mama sein.
Inzwischen ist sie auch wieder zurück in Uganda, der Alltag hat uns wieder.
Danke an Euch alle da draussen, die Ihr unermüdlich helft. Es ist nicht umsonst.
Hier noch 2 Bilder, von Elisabeth geschickt.
Bis bald wieder, Gott segnet Euch.
Manfred Wardin
Montag, 2. Februar 2015
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