Donnerstag, 23. April 2015

Fwd: Butiru Newsletter April 2015



News des Butiru-Freundeskreises

Unser neuer Newsletter


Liebe Freunde und Unterstützer des Freundeskreis Christliche Sozialarbeit in Uganda,

in Zukunft möchten wir Sie einmal im Monat über die neusten Entwicklungen und Fortschritte in Butiru informieren. Darüber hinaus werden neue Projekte vorgestellt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Neues Schulgebäude mit Schlafsälen

Das Butiru Christian College hat in den letzten Monaten viele neue Schulanmeldungen erhalten. Die Schulbelegung unserer Sekundarschule ist nach den letzten guten Prüfungsergebnissen von 700 auf 1.250 Schüler angestiegen und es kommen jeden Tag Neuanmeldungen dazu.

Aufgrund von fehlenden Räumlichkeiten bauen wir zurzeit ein dreistöckiges Schulgebäude, in dem neben Schulklassen auch Schlafsäle für die Schülerinnen und Schüler entstehen. An dieser Stelle möchten wir allen, die den Bau bis heute bereits unterstützt haben, danken. Mit Hilfe der SecondAid Stiftung, die einen großen Teil des Projekts finanziert hat, geht der Bau gut voran. Dennoch fehlen insgesamt noch 25.000 Euro zur Fertigstellung des neuen Schulhauses. Zur Zeit halten daher einige Oberstufenklassen ihren Unterricht unter Bäumen ab. Da die Regenzeit bereits begonnen hat, hoffen wir, dass wir die fehlenden Mittel bald aufbringen können.

Wer den Bau des Schulhauses unterstützen möchte, kann hier über unser Onlineformular
sicher und bequem spenden oder auf das Spendenkonto (siehe unten) des Freundeskreises überweisen.

Wir danken allen, die sich für unsere Arbeit interessieren und uns unterstützen - ob mit Zuspruch, Gebeten oder Spenden.

Jetzt den Schulbau unterstützen

Fünf weitere PAUL - Wasserfilter 

Seit Herbst letzten Jahres sind drei PAUL-Wasserfilter am Butiru Christian College im Einsatz. Sie versorgen täglich ca. 2.300 Kinder und Jugendliche mit frisch gefiltertem Trinkwasser. 

Die Wasserfilter wurden von den Schülern in Butiru gut angenommen und die Zahl der Erkrankungen, hervorgerufen durch das mit Bakterien und Viren verseuchte Wasser, ist auf Null gesunken!
 


Elisabeth Mwaka berichtet: „Dank unserer neuen Wasserfilter haben wir bisher keine Fälle von Typhus oder Dysenterie unter Schülern und Personal gehabt. Normalerweise kommt es zu Beginn der Regenfälle zu diesen Krankheitsausbrüchen, manchmal in Epidemien. - Vielen, vielen Dank!! "
 


Aufgrund der guten Entwicklungen haben nun nochmalig der Naturkostsaft-Hersteller Voelkel und ein langjährig aktiver und engagierter Unterstützer des Freundeskreises je zwei weitere PAUL-Wasserfilter gespendet. Ein fünfter Filter konnte über weitere Spenden finanziert werden. 
Der Transport der Wasserfilter nach Uganda wird kostenlos von der Stern-Wywiol-Gruppe übernommen.

Wir danken allen Unterstützer dieses Projektes.


Einsatz der Wasserfilter
 

 
Zwei der Filter gehen an die Bushiyi Primary and Secondary School. Die Schule wird von 650 Schülerinnen und Schülern besucht. Bisher versorgte sich die Schule mit Gravitationswasser aus den Bergen, welches insbesondere während der Regenzeit stark verunreinigt ist.
 


An welche anderen Zweigschulen die übrigen drei Filter gehen, ist noch nicht abschließend beschlossen. Am liebsten wäre es uns natürlich, wenn jede der Schulen mindestens einen Wasserfilter bekommen würde. Da seit dem Einsatz der Wasserfilter Krankheiten ausbleiben, ist die Entscheidung für bzw. gegen eine Schule schwierig. Bedeutet es doch, dass wir mit unserer Entscheidung große Verantwortung tragen. Daher hoffen wir, in der nächsten Zeit noch Mittel für die Anschaffung von drei weiteren PAULS aufbringen zu können, damit wir jede der folgenden Schulen versorgen können:

Destiny High School: 350 Schüler/innen
Wassergewinnung: Das Wasser wird aus einem vorbeifließenden Bach gewonnen.

Busulwa Secondary School: 250 Schüler/innen
Wassergewinnung: Regenwasser. Während der Trockenzeit wird es aus einem Bach gewonnen.

Khamitsaru Secondary School: 420 Schüler/innen
Wassergewinnung: Das Wasser wird aus dem Khamitsaru River gewonnen.

Bumatanda Primary School: 560 Schüler/innen
Wassergewinnung: Regenwasser und eine ungeschützte Quelle, die auch vom Vieh genutzt wird.

Bupoto Primary School: 570 Schüler/innen
Wassergewinnung: 
Das Wasser wird aus einem vorbeifließenden Bach gewonnen.


Bumbo Primary School: 540 Schüler/innen
Wassergewinnung: 
Das Wasser wird aus einem vorbeifließenden Bach gewonnen.


Wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, können Sie dies über unser Spendenformular oder über das Spendenkonto des Freundeskreises 
tun.

Unsere Absolventen

Francis Busiku war über 10 Jahre in unserem Waisenprogramm. Im Januar 2015 hat er seine Abschlussprüfung in Medizin bestanden. Ein großes Dankeschön geht an die Familie Mitzlaff, die nach Francis Abitur bereit war, 5 1/2 Jahre lang die hohen Studiengebühren für Francis zu übernehmen. 

Neben Francis haben bereits viele unserer ehemaligen Schüler, aufgrund der guten Schulausbildung am Butiru Christian College und der Unterstützung von Paten, den Start in ein erfolgreiches Berufsleben geschafft. 

Noch mehr tolle Erfolgsgeschichten finden Sie auf unserem Blog.

Nachgefragt: "Warum unterstützen Sie den
Freundeskreis?"

Sylvia: 
"Ich helfe Kindern in Butiru, weil ich finde, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung hat. In Deutschland ist es mittlerweile selbstverständlich, dass Kinder in die Schule gehen und eine Ausbildung oder ein Studium machen können. In Butiru fehlen den Familien oft die finanziellen Mittel. Wenn es dann auch noch ein Verein mit christlichem Hintergrund ist, finde ich das noch besser."


Sylvia unterstützt den Freundeskreis bereits seit 1995. Im Laufe der Jahre hatte sie bereits mehrere Patenkinder, denen sie durch die Schulzeit geholfen hat. Sylvia reist mit großer Begeisterung regelmäßig nach Butiru. Ihr derzeitiges Patenkind ist Evalyn, die auch auf dem Foto zu sehen ist. Evalyn besucht die Schule in Bushiyi.
Lena:
"Ich unterstütze den Freundeskreis, weil ich bei meinem Aufenthalt in Butiru selbst sehen und erfahren durfte, wie die Menschen dort unterstützt werden. Ich konnte sehen, dass die Hilfe ohne Abstriche genau dort ankommt, wo sie nötig ist."


Lena hat in 2014 drei Monate lang in Butiru tatkräftig die Arbeit vor Ort unterstützt. Sie hat den Schulbetrieb begleitet, sich um die Kinder des Hope House gekümmert und Mary im Büro geholfen.
Machen Sie mit!
Schreiben auch Sie uns, warum Sie den Freundeskreis unterstützen. Unter allen Beiträgen verlosen wir handgemachte Ketten vom Witwenarbeitskreis aus Butiru. 

Patenschaft übernehmen

Mehr Infos zu Patenschaften finden Sie hier
Aufgrund der stetig wachsenden Schülerzahl am Butiru Christian College werden dringend Paten für die Neuankömmlinge gesucht. Viele von ihnen sind Waisen oder Kinder aus sehr armen Verhältnissen. Mit einer Patenschaft wird den Kindern eine Schulbildung ermöglicht und damit der Weg in eine bessere Zukunft geebnet. Neben den Schulgebühren werden die Kinder mit Essen, Kleidung  und Schulmaterialien versorgt. Waisenkinder werden darüber hinaus im Schulinternat aufgenommen.

Wenn auch Sie einem Kind in Butiru/Uganda das Geschenk einer Schulbildung machen möchten oder sich jemand in Ihrem Bekanntenkreis für eine Patenschaft interessiert, schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail mit Ihrem Namen und einer Kontaktmöglichkeit. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.
Kontakt: manfredwardin@yahoo.de

An dieser Stelle danken wir allen Paten, die den Kindern in Butiru bereits durch ihre Unterstützung eine Schulausbildung und damit eine bessere Zukunft ermöglichen. 
Jetzt Patenschaft übernehmen
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Spenden
Die Arbeit des Freundeskreises wäre ohne Ihre Hilfe nicht möglich. Der Freundeskreis sowie die Kinder und Jugendlichen in Uganda freuen sich über Ihre Unterstützung.
 
Spendenkonto:                                       
Konto: Butiru Freundeskreis                        
IBAN:  DE37 2579 1516 0104135500
BIC:  GENODEF1HKB
Bank: Volksbank Hankensbüttel 
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Wir möchten uns bei allen bedanken, die unsere Arbeit möglich machen und freuen uns über das Interesse aller, die unseren Newsletter abonniert haben.

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Sonntag, 19. April 2015

Pauls auf die Reise schicken



Liebe Butiruler!
Ich bin ganz aufgeregt: 5 PAULs werden demnächst nach Butiru verschickt. Von dort werden sie weiter auf unsere Zweigschulen gebracht. Ihr wisst ja, PAUL der Wasserfilterrucksack. Die drei in Butiru haben sich bewährt.

Elisabeth schreibt:

„Dank unserer neuen Wasserfilter haben wir bisher keine Fälle von Typhus oder Dysentery unter Schülern und Personal gehabt. Normalerweise kommt es zu Beginn der Regenfälle zu diesen Krankheitsausbrüchen, manchmal in Epidemien. Vielen, vielen Dank!! Es profitieren etwa 2.300 Menschen in Butiru von diesen drei Wasserfiltern.“

Nun hat Annika nachgerechnet:

„Liebe Elisabeth,

nicht dass wir aneinander vorbei reden.  Insgesamt werden es 5 Filter sein, die im nächsten Monat mit Hilfe der Stern-Wywiol Gruppe  kostenlos nach Uganda per Container gebracht werden. Zwei gehen nach Bushyi, richtig?
Die anderen drei können also an die folgenden Schulen gehen. Ich wäre ja dafür, dass drei weitere Schulen je einen Filter bekommen würden. Schreib mir doch kurz für welche Du bist dann kann ich das in den Newsletter aufnehmen.


- Destiny High School: 350 Schüler
Wassergewinnung: Wasser wird aus einem vorbeifließenden Bach gewonnen. 

Busulwa Secondary School: 250 Schüler
Wassergewinnung: Regenwasser / in der Trockenzeit aus einem Bach

- Khamitsaru Secondary School: 420 Schüler,
Wassergewinnung: Fluß (Khamitsaru River)

Bumatanda  Primary School: 560 Schüler
Wassergewinnung: Regenwasser und eine ungeschützte Quelle, die auch vom Vieh genutzt wird.

Bupoto Primary School: 570 Schüler
Wassergewinnung: Bach

Bumbo Primary School: 540 Schüler
Wassergewinnung: Bach”

Wie soll sich Elisabeth nun entscheiden? Welche Schule ist weniger wichtig? 
Wunder gibt es immer wieder: Wir hoffen für drei weitere PAULs. Wer beten kann, macht das. Gebete werden gehört, manchmal auch erhört. Gern auch weiter sagen für jemanden da draussen,der/die nur drauf gewartet hat zu helfen.

Hier dreimal Paul  in Butiru:


Macht et jut bis bald mal wieder....    Manfred

Montag, 16. März 2015

Lina auf der Titelseite

Danke nach Platendorf
Liebe Freunde!
Hier ein sehr schöner Zeitungsbericht der Familie Wolpers.
Falls die Schrift undeutlich ist, könnt Ihr die Bilder vergrössern: Rechte Maustaste auf die Seite klicken, dann "Grafik anzeigen" klicken. Dann kann man einmal vergrössern. Viel Spass   Manfred







Donnerstag, 12. März 2015

Gute Neuigkeiten: Viele Schüler brauchen viele Räumlichkeiten

Liebe Freunde!
Wenn halb Deutschland krank ist, kann ich ja nicht gesund bleiben, oder? Jetzt geht es aber wieder besser und Ihr sollt neues erfahren aus Butiru:


Wir haben aus unserem eigenen Ersparten (von den laufenden Schulkosten) mit dem Bau des zweiten Stockwerks unseres Klassen/Schlafsaalblockes (unten sollen vier Klassen untergebracht werden, dann im ersten Stockwerk



Schlafsäle) der Sekundarschule begonnen  und 
denken, die halbe Innendecke fertig zu bekommen, so daß wir bereits die beiden darunter liegenden Räume nutzen können. Die Schulbelegung unserer Sekundarschule ist nach den letzten guten Prüfungsergebnissen von vorher 700 auf jetzt 1.050 Schüler angestiegen und es kommen noch jeden Tag Neuanmeldungen. Zur Zeit halten einige Oberstufenklassen ihren Unterricht unter Bäumen ab, aber die Regenzeit steht vor der Tür. So wären wir total dankbar, wenn wir die gesamte Innendecke fertig bauen und dann alle darunterliegenden vier Klassen nutzen könnten. Dafür fehlen uns zur Zeit aber noch umgerechnet 8.000 €.(Die der Freundeskreis schonmal vorgestreckt hat, so das weiter gebaut werden kann. Danke für die Zusage von 2 Stiftungen, die Summe zu spenden.Red.)

Aus Butiru auch ein ganz GROSSES Danke Schön!! Wir sind überwältigt.
Sobald die Betondecke fertig ist, senden wir wieder eine Abrechnung. Auch mach ich Euch von jedem Schritt Fotos, so daß besser nachzuvollziehen ist, welches Material in die Decke reinkommt.
Unsere Engineers sind wirklich eher village-professionals und möchten natürlich sicherstellen, daß der ganze Bau nicht irgendwann mal Probleme bekommt. Er ist sowas wie ein Modell hier bei uns im Distrikt und aller Augen warten nur auf die Fertigstellung. In Kampala ist es in den letzten Jahren öfter mal vorgekommen, daß Hochbauten wegen schäbiger Bauweise eingestürzt sind.
Also, wie gesagt, wie versuchen unser Bestes und geben Euch dann ausführlich Bescheid.
Nochmals VIELEN, VIELEN DANK!!
Mit herzlichem Gruß aus Butiru,
Elisabeth


Ein paar Erfolgsgeschichten:
Francis Busiku war seit über 10 Jahren in unserem Waisenprogramm und hat jetzt im Januar seine Abschlußprüfung in Medizin bestanden. Wir sind alle sehr stolz und dankbar. Ein großes Danke Schön hier an die Spenderfamilie Mitzlaff, die nach dem Abitur bereit waren, für Francis die hohen Studiengebühren für 5 1/2 Jahre zu finanzieren. Francis wohnt zur Zeit wieder bei uns (er ist einer unserer älteren Pflegekinder) und arbeitet bis
 September im naheliegenden Chrisco Hospital, welches ja immer noch keinen residenten Arzt hat, als Voluntär. Anschließend wird er noch ein Jahr Internship (sowas wie Arzt im Praktikum) am Regional Hospital in Mbale machen müssen, bekommt da aber schon Gehalt.

Ein weiterer unserer Pflegesöhne, Philip (wer ihn kennt, weiß wie schwer er sich nach  Alkoholgenuß in der Kindheit immer in der Schule getan hat, zweimal Klassen wiederholen mußte) hat jetzt seine S.4 Abschluß gut bestanden und die Aufnahmeprüfung in einer Automechanikerschule in Mbale bestanden. Wir freuen uns total!!
 
Juma Mafabi (links im karierten Hemd) weiß weder wie alt er ist, noch wo seine Eltern sind. Wir lernten Juma vor etwa fünf Jahren in Mbale kennen, wo er sich mit anderen Straßenjungs durch Trägerarbeiten am Markt und auch durch Diebstahl über Wasser hielt. Juma wollte sehr gerne zur Schule gehen, so versuchten wir es mit der zweiten Grundschulklasse in Butiru. Trotz aller Mühe kam Juma aber nicht richtig mit, auch war er schon etliche Jahre älter und zwei Kopf größer als seine Klassengenossen. Wir haben
dann beschlossen, ihn beim Titus eine handwerkliche "On Skill" Ausbildung in Reparatur von kleinen Generatoren und Motorrädern machen zu lassen. Mit einem Satz Werkzeug ausgestattet, ist Juma mittlerweile selbstständig und verdient gutes Geld. Vielen Dank dem Spender, der trotz der etlichen schlechten Schulzeugnisse nicht aufgegeben hatte!!

Sonntag, 22. Februar 2015

Mikrofinanz

 Liebe Freunde!
Immer mal wieder werden wir gefragt, wie dies oder jenes gehandhabt wird.
Jetzt nochmal von A. Mumme erklärt, wie die Mikrofinanzgeschichte in Butiru und Umgebung funktioniert:










Montag, 16. Februar 2015

Annikas Butirureise

Hier nun endlich der Reisebericht von Annika!
Sorry, meine Schuld, dass es so lange dauerte...   :-)






Ich habe zwei Wochen mit der Reisegruppe, begleitet von Manfred Wardin, in Butiru verbracht. Diese zwei Wochen waren die ersten überhaupt für mich in Afrika, dementsprechend intensiv waren sie. Alles - die Natur, Kultur und Lebensweise war mir noch sehr neu.


Butiru an sich ist ein toller Ort, um dort seine Zeit zu verbringen. Es gibt immer etwas, das man helfen kann, einen Ort wo man seine Zeit verbringen kann oder einfach Spaß haben kann mit den Einheimischen im Gespräch,  im Fußballspiel oder in der Kirche. Kirche ist das Stichwort. Die Art wie Kirche in Uganda gelebt wird war für mich eine wunderbare neue Erfahrung. Es ist mehr eine Party die gefeiert wird. Die Zeit oder andere äußerliche Dinge  sind dabei sehr unwichtig. Glaube ist dort sehr lebendig und wird auch außerhalb der Kirche jede Minute des Tages gelebt.

Natürlich sind es die ärmlichen Verhältnisse in denen die Menschen vor allem eher außerhalb von Butiru leben, die einen traurig machen und zum Nachdenken bringen. Jedoch war es deswegen auch so toll zu sehen mit wie wenig sich die Einheimischen glücklich schätzen und dass es nur ganz wenig braucht um einen Menschen happy zu machen; Ein Lächeln, ein Gruß eine Umarmung (oder Hunderte!!! :-) ).

Durch die tollen Ausflüge in die umliegenden Schulen konnten wir jeden Tag etwas von Land und Leute sehen, auch haben wir es einmal über die Grenze nach Kenia geschafft um sogar dem König des Stammes stolz die Hand zu schütteln. Auch nach Mbale der nahegelegenen großen Stadt sind wir drei Mal gefahren. Städte in Afrika, so meine Erfahrung, sind zwar aufregend aber werden einem als Europäer sehr schnell zu anstrengend. Da zieht man es vor sich in der tollen Natur auf dem Land aufzuhalten.

Zusammenfassend, meine Zeit in Butiru war so toll, dass ich im Durchschnitt jeden zweiten Tag Tränen in den Augen hatte wegen irgendeinem traurigen oder vor allem berührenden oder überwältigendem Moment bzw einer Begegnung.

Ich wünsche jedem, dass er einmal im Leben die Möglichkeit hat nach Afrika zu reisen um zu erfahren was wirklich wichtig ist im Leben! :-)

Ein Segen für das neue Jahr an alle Leser!



Von Annika Harms


Geschäftsversammlung 2015

Liebe Freunde!
Immer wieder, jedes Jahr, ist in Vereinen eine Jahresgeschäftsversammlung dran. Unsere war am 6. Februar, wir hatten eine gute Zeit.
Es gab viele Gründe zur Freude:
Immer noch fragen Leute, die helfen wollen, wie sie helfen können. Sie legen sich sich auf Jahre hinaus fest, (soweit es ihnen möglich ist) um einem Kind die Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben zu geben. 
Die Nachfrage nach Plätzen an der Schule ist ungebrochen. Es spricht sich herum, dass die Spitzenschüler  der ganzen Gegend aus unserer Schule kommen. Das bewirkt, dass zahlungskräftige Eltern ihre Kinder anmelden und mit dem Schulgeld helfen, das ganze Gebilde am Laufen zu halten. Soll heissen, auch unsere Waisen profitieren davon.
Das hat auch noch zur Folge, dass die Räumlichkeiten trotz Baumassnahmen immer noch nicht wirklich ausreichen...
man wird Klassenräume anmieten müssen und wie gut, dass wir unsere eigenen Lehrer haben, jedenfalls etliche, die bei uns zur Schule gingen.
Wir hatten die Freude, dass Elisabeth auch wieder im Lande war. Leider nur eine Woche, sie konnte so ein paar Tage bei der Mama sein.
Inzwischen ist sie auch wieder zurück in Uganda, der Alltag hat uns wieder. 
Danke an Euch alle da draussen, die Ihr unermüdlich helft. Es ist nicht umsonst. 
Hier noch 2 Bilder, von Elisabeth geschickt.
Bis bald wieder, Gott segnet Euch.   

Manfred Wardin














Montag, 2. Februar 2015

Novemberrundbrief

Hier endlich der Rundbrief  aus Butiru. Viele kennen ihn schon, für alle anderen ist er jetzt hier: